
Oskar Lafontaine
„Attac informiert und mobilisiert viele Menschen und ist damit ein wichtiger Kritiker des neoliberalen Blocks der etablierten Parteien, Wirtschaftsverbände und der sie beratenden Wirtschaftsinstitute. Die Ziele und Forderungen von Attac, ein sozial gerechteres Finanz- und Wirtschaftssystem zu gestalten, decken sich mit den Positionen der Partei und Bundestagsfraktion DIE LINKE."
Oskar Lafontaine ist ein deutscher Politiker (Die Linke). Von 1985 bis 1998 war er Ministerpräsident des Saarlandes. Er war Kanzlerkandidat der SPD für die Bundestagswahl 1990 und von 1995 bis 1999 deren Vorsitzender. Nach der Bundestagswahl 1998 übernahm er das Bundesministerium der Finanzen. Im März 1999 legte er alle politischen Ämter nieder und trat fortan als Kritiker des rot-grünen Regierungskurses Gerhard Schröders auf.
2005 wechselte Lafontaine von der SPD zur neu gegründeten Wahlalternative Arbeit & soziale Gerechtigkeit (WASG). Diese ging durch seine Initiative im Juni 2005 ein Wahlbündnis mit der PDS ein, die sich dafür in Die Linkspartei.PDS umbenannte. Seit der Bundestagswahl 2005 ist Lafontaine mit Gregor Gysi Fraktionsvorsitzender der Linksfraktion im Deutschen Bundestag. Seit dem 16. Juni 2007 ist er neben Lothar Bisky Parteichef der neugebildeten Partei Die Linke.
Lafontaine ist Attac-Mitglied seit September 2001.




