Für ein anderes Europa – ohne Austerität und Rassismus!

Neoliberale Politik und die globalisierte kapitalistische Ökonomie sind maßgeblich daran beteiligt, dass Lebensgrundlagen zerstört werden und Menschen fliehen. Die gleichen Mechanismen führen auch in Europa zur Zunahme sozialer Spaltungen.

Attac ist in verschiedenen Bündnissen aktiv, die sich für ein Europa ohne Austerität und Rassismus einsetzen.

Bündnis "Aufstehen gegen Rassismus!"

Unter diesem Motto hat sich ein bundesweites Bündnis gegründet, das dem Rechtsruck in Deutschland offensiv entgegenwirken will. Attac ist dabei. Die 120 Erstunterzeichner_innen kommen zudem aus Gewerkschaften, Parteien, Umweltverbänden, Jugendorganisationen, Religionsgemeinschaften, antirassistischen Initiativen und anderen zivilgesellschaftlichen Gruppen. Für 2017 gibt es einen Kampagnenfahrplan, der eine Übersicht über die geplanten Aktivitäten gibt.

Vom 10.03.17 - 11.03.17 findet die nächste Aktivenkonferenz in Köln, Düsseldorf oder Essen statt (Raumanfragen laufen noch).

Eine Karte mit allen Aktivitäten des "Aufstehen gegen Rassismus" - Netzwerkes zu Treffen, Veranstaltungen und der geplanten "Stammtischkämpfer_innenausbildung" bietet den aktuellen Überblick. Wer einen entsprechenden Workshop - im Rahmen von Attac, mit lokalen Bündnissen, in der Schule oder anderen Zusammenhängen - organisieren möchte kann sich an (stammtisch@aufstehen-gegen-rassismus.de) wenden.


Zusammenkunft der Bewegungen des Willkommens, der Migration, der Solidarität und des Antirassismus: "Welcome2Stay"

Gruppen, Initiativen und Organisationen treffen sich zur nächsten Arbeitskonferenz von welcome2stay am 14. Januar 2017 in Göttingen. Die Konferenz dient vor allem der Vorbereitung der Aktionstage vom 18. - 23. März. Sei dabei!

Unter dem Motto "Welcome2Stay!" haben erstmalig zahlreiche Gruppen und Initiativen eine Zusammenkunft der Bewegungen des Willkommens, der Migration, der Solidarität und des Antirassismus" vom 10. bis 12. Juni in Leipzig organisiert und durchgeführt.

Bei dem Treffen sollte es unter anderem darum gehen, wie die Situation von Geflüchteten verbessert werden kann und sich die Verschärfung des Asylrechts und die Abschottung aufhalten lassen. Die Einladung richtete sich an Menschen aus den vielen Willkommensinitiativen, Solidaritätsgruppen, Selbstorganisationen von Geflüchteten, aus den antirassistischen und antifaschistischen Gruppen und Netzwerken und aus den zivilgesellschaftlichen Organisationen.

Initiative "Züge der Hoffnung für Flüchtlinge in Griechenland"

Die Lage für die mehr als 50.000 Flüchtlinge, die in Griechenland gestrandet sind – darunter mehr als 10.000 in Idomeni auf den Feldern am Grenzzaun – spitzt sich in diesen Tagen zu. Die Begründer_innen der Initiative rufen die Bundesregierung dazu auf, die in Griechenland gestrandeten Flüchtlinge mit "Zügen der Hoffnung" nach Deutschland reisen zu lassen. Attac Deutschland unterstützt den Appell und stellt Unterschriftenlisten zur Verfügung.

Recht auf Willkommen
Plattform wider Abschottung und Fremdenfeindlichkeit


Flüchtende aufnehmen und Fluchtursachen beseitigen – für diese zentrale Forderung setzt sich die  Initiative "Recht auf Willkommen - Plattform wider Abschottung und Fremdenfeindlichkeit" ein. Gründer sind Attac, das Institut Solidarische Moderne, die Menschenrechtsorganisation Medico International sowie die christliche Zeitschrift Publik-Forum.

"Wir setzen uns für eine starke Willkommenskultur ein und lehnen Lösungen ab, die auf nationale Ausgrenzung und eine gewalttätige Abschottung an den Grenzen Europas setzen", heißt es in dem Gründungstext der Plattform, der online unterzeichnet werden kann. "Wir fordern eine Stärkung des Asylrechts und seine Ergänzung durch ein Migrationsrecht, das sich an den Menschenrechten und nicht am wirtschaftlichen Nutzen orientiert."

"Recht auf Willkommen" wird von zahlreichen zivilgesellschaftlichen Organisationen und Einzelpersonen mitgetragen, darunter auch viele bekannte Persönlichkeiten.

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