24.-29.8.: Rote Linie gegen den Kohleabbau – für Klimagerechtigkeit!

Gemeinsam mit dem Bündnis Ende Gelände ruft Attac während der Aktionstage im rheinischen Braunkohlerevier vom 24. bis 29. August zu Massenaktionen zivilen Ungehorsams auf. In diesem Jahr ist Ende Gelände Teil von vielfältigen Protesten, Camps und Workshops, die eine rote Linie gegen den Abbau von Braunkohle ziehen.

Das rheinische Revier ist zu einem Symbol der Umweltzerstörung und eines auf fossile Energieträger bauenden Wirtschaftssystems geworden – genau hier streiten wir für eine sozial-ökologische Wende!

Bildung und Vernetzung auf drei Camps

Vom 18. bis 29. August werden drei Klima- und Zukunftcamps im Rheinland stattfinden: das Camp for Future, das Klimacamp im Rheinland und das Connecting Movements Camp. Auf den Camps werden wir Vernetzung mit Menschen aus ganz Europa und aus unterschiedlichen politischen Bewegungen möglich und Alternativen erlebbar machen. In Bildungs- und Kulturveranstaltungen beschäftigen wir uns mit Braunkohlewiderstand, Klimagerechtigkeit, Antirassismus, Feminismus, einer ökologischeren Landwirtschaft und vielem mehr!

Auf dem Klimacamp im Rheinland wird außerdem zum dritten Mal die Degrowth-Sommerschule ausgerichtet, bei der in mehrtägigen Kursen Alternativen zu einer kapitalistischen Wirtschaft und Gesellschaft entwickelt werden.

Aktionstage im Rheinland 2017

Vom 24. bis 29. August 2017 starten dann bei den "Aktionstagen im Rheinland" vielfältige Proteste gegen den Braunkohleabbau: An verschiedenen Orten machen sich viele Menschen solidarisch für das Ende der Braunkohleförderung, den Erhalt des Hambacher Forsts und eine globale Energiewende von unten stark!

Ein breites Bündnis aus Bürgerinitiativen, Umweltorganisationen und engagierten Einzelpersonen organisiert eine Rote-Linie-Aktion. Das Bündnis Ende Gelände ruft zu Massenaktionen zivilen Ungehorsams auf, das Jugendnetzwerk für politische Aktionen JunepA initiiert die niedrigschwellige Sitzblockade Kohle erSetzen! und die Gruppe Animal Climate Action wird ebenfalls in Aktion treten.

Auf vielfältige Weise werden wir aktiv und ziehen rote Linien gegen den Kohleabbau: bis hierher und nicht weiter!

Mitmachen!

Komm im August ins Rheinland und beteilige dich an den Camps, den Workshops, den Aktionen und dem Abwasch! Du kannst dich auf viele verschiedene Weisen gegen den Braunkohleabbau und für eine gerechtere Welt für alle einsetzen und dich dabei ausprobieren.

Wir sehen uns im Rheinland – und ziehen gemeinsam eine Rote Linie gegen den Braunkohleabbau!

Warum im Rheinland?

Das Rheinische Revier ist die größte CO2-Quelle Europas und treibt damit den globalen Klimawandel an. Durch die Tagebaue werden – entgegen jeder energiepolitischen Notwendigkeit – noch immer Menschen zwangsumgesiedelt sowie Dörfer und Landschaften zerstört.

Das Rheinland ist seit vielen Jahren ein wichtiger Ort des Protests, wo sich vielfältige Akteure gegen den Abbau der Braunkohle stellen. Sie engagieren sich für eine globale Energiewende von unten und für einen gerechten Strukturwandel in der Region.

 

 

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