Stoppt die AfD – Aufstehen gegen Rassismus

Unsere Alternative heißt Solidarität

28.11.2017

Am 2. Dezember will die AfD ihren Bundesparteitag in Hannover abhalten. Attac ist Mitglied des Bündnisses "Aufstehen gegen Rassismus", das dazu aufruft, am 2. Dezember gegen die AfD auf die Straße zu gehen. Wir dokumentieren den Aufruf im Folgenden:

Aufruf zu den Protesten gegen den AfD Bundesparteitag in Hannover am 2. Dezember

Der 24. September 2017 markiert einen Einschnitt: Erstmalig seit Jahrzehnten sind Neonazis in den Bundestag eingezogen.

Die AfD hat sich in den letzten Jahren radikalisiert und sie scheint sich weiter zu radikalisieren. Der Nazi-Flügel gewinnt an Einfluss und kann ungehindert seine Provokationen vertreten.

Die AfD

  • will die Erinnerung an die Verbrechen des Deutschen Faschismus und des Holocaust tilgen.
  • hetzt gegen Geflüchtete, Muslim_innen, Jüd_innen und andere Minderheiten in Deutschland.
  • fordert "Minuszuwanderung", sprich Massendeportationen von Migrant_innen und Muslimen.
  • spricht Muslim_innen das Recht auf freie Religionsausübung ab.
  • vertritt ein reaktionäres Gesellschafts- und Familienbild und will Frauenrechte einschränken.
  • tritt für eine Aufrüstung und Militarisierung der Gesellschaft ein.
  • ist vielerorts mit der extremen Rechten verzahnt und beteiligt sich an Straßenmobilisierungen der extremen Rechten.

Auf ihrem Bundesparteitag in Hannover wird die AfD den zukünftigen Kurs abstecken und ihren Vorstand neu wählen. Ein weiterer Rechtsruck ist absehbar.

Wir werden verhindern, dass Rassist_innen für ihre Hetze noch weiteren Raum bekommen. Wir werden nicht zulassen, dass die AfD mit ihrem radikal rechten Programm noch weiter an Einfluss gewinnt. Deshalb nehmen wir den Parteitag der AfD zum Anlass, um gemeinsam mit tausenden Menschen gegen die menschenverachtenden Positionen dieser Partei zu demonstrieren und deutlich zu machen:

Wir stehen an der Seite von Geflüchteten, von Muslim_innen und von allen anderen, die rassistisch diskriminiert und bedroht werden, an der Seite von allen Minderheiten, die nach dem Willen der AfD systematisch benachteiligt und ausgegrenzt werden sollen. Wir treten ein für die Lehren aus den deutschen Verbrechen der Vergangenheit, die sich niemals wiederholen dürfen.

Daher rufen wir dazu auf, am 2. Dezember in Hannover gegen die AfD auf die Straße zu gehen. Unser Protest wird lautstark und vielfältig sein.

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