Den Stromkonzernen den Stecker ziehen!

Berlin Kanzleramt: Aktion "Netze in öffentliche Hand"

Basistext 31: "Power to the People!" erschienen

"Power to the people" bedeutet: mächtige Interessen offenzulegen und Widerstand gegen Stromkonzerne zu gestalten, die unser aller Zukunft gefährden.

AutorInnen: Chris Methmann / Hendrik Sander / Jutta Sundermann

96 Seiten, EUR 6.50   sFr 12.00, ISBN 978-3-89965-308-3, VSA-Verlag Hamburg, hHgg. vom Attac Trägerverein

Mehr Informationen zum Basistext 31 / Bestellen im Attac-Webshop.

Letzte Aktion

31. Januar in Nürnberg: Aktion gegen die Energie- und Preispolitik von N-ergie

Nur gut eine Stunde dauerte die friedliche, spontane und erfolgreiche Protestaktion von Attac Nürnberg gegen die Preis- und Energiepolitik des Energiekonzerns N-ERGIE, die von fünf radical cheerleadings begleitet wurde...

Attac und Noya stellen sich dem Castor entgegen

Zusammen mit 16.000 anderen Atomkraftgegnern haben am Samstag, dem 8.11., Aktivistinnen und Aktivisten von Attac und Noya, dem Jugendnetzwerk in Attac, in Gorleben gegen den bevorstehenden Castortransport demonstriert.

"E.on f.off": Anti-Eon-Kampagne in Großbritannien

Auch in Großbritannien formiert sich der Widerstand gegen Eon: in Kingsnorth will der Energieriese ein neues Kohlekraftwerk bauen - das erste seit 30 Jahren in Großbritannien. Die CO2-Schleuder wird zwischen 6 und 8 Millionen Tonnen CO2 jährlich in die Luft pumpen. 

Auch diesen Sommer fand wieder das Camp for Climate Action in Kingsnorth statt. Der Standort wird als möglicher Wegbereiter für die weiteren 7 geplanten Kohlekraftwerke gesehen: erhält Kingsnorth grünes Licht werden die anderen Standorte nachziehen. 

Am 28. und 29. November will die Kampagne "E.on f.off" 48 Stunden lang laut werden gegen Eon und Kohle in Kingsnorth: zwei Tage lang sollen Menschen in Großbritannien lokal aktiv werden um klar zu machen, dass mit Kingsnorth die Reduktion der Emissionen um 80% in Großbritannien bis 2050 nicht möglich ist.

Wenn die Finanzmärkte so etwas wie das Gehirn der neoliberalen Globalisierung bilden, dann sind die großen Energiekonzerne ihr Rückgrat. Sie liefern die Energie für die globale Logistik und das enorme Produktions- und Konsumniveau in den reichen Regionen der Welt. Das Energiesystem funktioniert weltweit nirgendwo konsequent nach sozialen und ökologischen Kriterien. Das ist keine Neuigkeit - aber die Lage spitzt sich zu. Proteste gegen Energiepreise und der Klimawandel zeigen es an: Das Energiesystem steckt in der Krise. Zeit, umzuschalten. Zeit, den Stromkonzernen den Stecker zu ziehen!

Flyer der Attac-Energiekonzernkampagne "Power to the People!"