Nackter Protest: Attac fordert Gesamtkonzernsteuer

FKK für Konzerne – Bilanzen offenlegen!

Blank ziehen für eine Gesamtkonzernsteuer – mit einer Nacktaktion hat Attac am 5. September 2013 gefordert, den Steuertricksereien multinationaler Konzerne einen Riegel vorzuschieben und eine Gesamtkonzernsteuer (Unitary Tax) einzuführen. Vor dem Kanzleramt in Berlin verliehen Attac-Aktive der Forderung Nachdruck, indem sie sich entkleideten und "Gesamtkonzernsteuer jetzt! Bilanzen enthüllen! FKK für Konzerne!" skandierten.

"Es ist Zeit, dass die Konzerne ihre Hüllen fallen lassen. Ob Amazon, Starbucks, Volkswagen oder Ikea: Jährlich tricksen Konzerne Milliarden Euro an der Steuer vorbei. Eine regelrechte Steuervermeidungsindustrie unterstützt sie dabei. Die Politik antwortet bisher höchstens mit Flickschusterei", sagte Jutta Sundermann vom bundesweiten Attac-Koordinierungskreis. "Das muss aufhören. Wir brauchen endlich eine Konzernbesteuerung, die ihren Namen verdient."

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Fotos: Sascha Bachmann / www.echtfotografie.de

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