"CETA in die Tonne!"

23.000 Menschen haben am 16. Januar 2016 in Berlin gesagt: "Wir haben es satt!". Das breite Demo-Bündnis, zu dessen Trägern wir zusammen mit weiteren 100 Organisationen gehören, fordert einen Stopp der industriellen Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion sowie eine Förderung bäuerlicher Betriebe. Unser Attac-Schwerpunkt liegt dabei auf dem Widerstand gegen Freihandel, insbesondere gegen das geplante Freihandelsabkommen CETA zwischen Kanada und der EU.

CETA ist der kleine Bruder von TTIP, dem geplanten Freihandelsvertrag der EU mit den USA. Bereits CETA enthält private Schiedsgerichte und setzt auf eine fortwährende Anpassung an die Interessen großer Konzerne, während Demokratie und Gemeinwohl zunehmend ausgehöhlt werden. Doch Agrar- und Ernährungspolitik müssen sich an den Interessen der Menschen, Tiere und Umwelt, nicht der Konzerne orientieren. Dafür gehen wir am Samstag auf die Straße!

Der Attac-Block unter dem Motto "CETA in die Tonne" zog mit einem Lautsprecherwagen sowie einem 1100-Liter-Kleincontainer durch die Straßen. In dem Container steckte ein CETA-Teufelchen, das von den Demonstrierenden mit einem riesigen Hammer in die Tonne gekloppt wurde. Die Aktion zeigt: CETA gehört auf den Müll und darf nicht ratifiziert werden. Mit dem Abkommen würden Umweltschutz, Verbraucherschutz und die bäuerliche Landwirtschaft auf der Strecke bleiben.

Impressionen von der Demo