Texte vom Kapitalismuskongress!

Auszüge aus dem Buch zum Kapitalismuskongress von attac im März

Der VSA Verlag hat uns freundlicherweise Auszüge aus dem Buch zum Kongress zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür! Einfach die Beschreibungen anklicken, dann kommt ihr auf das entsprechende Dokument.

Sabine Reiner: Verordnete Armut: Grundlage der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise

Claudia von Braunmühl: Politik demokratisch weiter denken 

Daniela Dahn: Der Kapitalismus muss aufhören, er selbst zu sein 

Frigga Haug: Die Vier-in-einem-Perspektive

Cornelia Heintze: Variationen und Transformationen von Kapitalismen:
Das skandinavische Modell 

Es lohnt sich 100%ig das ganze Buch zu lesen, hier gehts zur Beschreibung und noch mehr Leseproben 

Literatur

Viele veröffentlichen zu Themen der Finanz- und Steuerpolitik, bieten Analysen zu den aktuellen Krisen bzw. zur Natur solcher Krisen oder entwickeln Visionen, wie eine andere, bessere Welt möglich ist. Kluge Beiträge empfehlen wir gerne weiter und sind natürlich auch immer offen für Empfehlungen ! Wichtig ist uns, immer die Stimmen von Frauen und Männern gleichermaßen zu berücksichtigen.

 Finanzen, Steuern und Ökonomie

 

  • Sven Giegold (2003): Steueroasen: trockenlegen! Die verborgenen Billionen für Entwicklung und soziale Gerechtigkeit heranziehen (attac-Basistext im VSA Verlag) 
  • Peter Wahl (2009): Entwaffnet die Märkte! Der Finanzcrash – Ursachen, Hintergründe, Alternativen, Peter Wahl, AttacBasisTexte 32, 94 S. A5, VSA-Verlag 2008 ISBN 978-3-89965-309-0, attac-webshop:Beschreibung: Gut verständliche Erklärung sowohl einzelner Finanzmarktinstrumente als auch der großen Zusammenhänge. In bewährter Art der AttacBasisTexte sehr viel gute Information auf wenig Seiten. Was fehlt ist die Genderperspektive. Leseprobe: www.vsa-verlag.de/vsa/pdf_downloads/VSA_AttacBasisTexte32.pdf 
  • Kapitalismus am Ende? Analysen und Alternativen. Dokumentation des Attac-Kongresses März 2009. 237 S., VSA-Verlag 2008 ISBN 978-3-89965-350-2, attac-webshop: Beschreibung: In 47 Kapiteln über jeweils 5 Seiten analysieren bekannte Menschen aus Wissenschaft, Gewerkschaft, NGOs und Bewegung die aktuelle Situation und suchen nach Alternativen. Spannend zu lesen wegen der vielfältigen unterschiedlichen Blickwinkel auf die gegenwärtige Situation. Leseprobe: www.vsa-verlag.de/vsa/pdf_downloads/VSA_Brenner_ua_Kapitalismus_am_Ende.pdf
  • eine guten Überblick über Einkommensverteilung im Verhältnis zur Wirtschaftskrise bieten die Tagungsdokumentationen der Sommerschule vom WSI (Das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung) 

 Finanzkrise

 

  • Harald Schumann/Christiane Grefe (2009): Der globale Countdown: Financrash, Wirtschaftskollaps, Klimawandel - Wege aus der Krise (Kiepenheuer & Witsch)
  • Lucas Zeise (2009): Ende der Party. Die Explosion im Finanzsektor und die Krise der Weltwirtschaft (Papyrossa Verlagsgesellschaft)

 

Eine andere Ökonomie ist möglich

 

  • Leben ist mehr als Kapital, Alternativen zur globalen Diktatur des Eigentums. Ulrich Duchrow und Franz Josef Hinkelammert, 286 S., Publik-Forum 2002 ISBN 3-88095-117-9 Beschreibung: Der Blick zurück auf die Entstehung unserer kapitalistischen Eigentumsmarktgesellschaft enthüllt schockierende philosophische Hintergründe, die das Verhältnis zu Eigentum bis heute prägen. Die entwickelten alternativen Handlungsmöglichkeiten gründen auch auf christlichem Engagement.
  • Die Neuerfindung des Ökonomischen, Ein (re)produktionstheoretischer Beitrag zur Sozial-ökologischen Forschung, Adelheid Biesecker/Sabine Hofmeister, 200 S., oekom-Verlag 2006 ISBN 978-3-86581-021-2 Beschreibung: Wer sich für den Zusammenhang von Geschichte, Ökonomie, Politik und Frauenforschung/Feminismus interessiert, für den ist das Buch ein absolutes Muss. Die Abspaltung der Reproduktion von der Produktion ist in der ökonomischen Theoriebildung seit Adam Smith explizit nachweisbar. Der implizite Ausschluss von Frauen aus allen gesellschaftlichen Produktionsbereichen erfolgte parallel mit einer strikten Rollenzuschreibung, die die reproduktiven Tätigkeiten von Frauen ökonomisch wertlos machten. Das Reproduktive wurde ideologisch verklärt, so dass biologische Geschlechterdifferenz bis heute als ontologische Zuschreibung für weibliche Lebenszusammenhänge dient. Die Ursache der aktuellen Weltkrise liegt in der Spaltung des Reproduktiven vom Produktiven. Die Lösung wird ausführlich anhand der neuerfundenen Kategorie (Re)Produktion erläutert.
  • Wolfgang Fabricius: Solidarische Ökonomie auf der Basis von Reproduktionsgenossenschaften:Verlag: Books on Demand Gmbh; Auflage: 1 (13. Juni 2008) ISBN-10: 3837042650 ISBN-13: 978-3837042658; Beschreibung Anleitung zur Wirtschaftlichen Selbsthilfe - Wolfgang Fabricius verfasst einen Überblick über die Geschichte und Prinzipien des Genossenschaftswesens und gibt historische und aktuelle Beispiele. Im Gegensatz zu Produktionsgenossenschaften dienen Konsumgenossenschaften ("Reproduktionsgenossenschaften") der Versorgung mit Dingen des täglichen Bedarfs, im optimalen Fall liegen Erzeugung und Abnahme in den Händen der Genossenschaftsmitglieder. Dass es für uns alle möglicherweise schon bald eine Frage der persönlichen Existenz sein kann, sich aktiv in solidarökonomische Wirtschaftsformen einzubringen, ergibt sich aus den einleitenden Kapiteln über das herrschende System der Umverteilung von Realwirtschaft zu Finanzmarkt.
  • Christa Wichterich (2003): Femme global. Globalisierung ist nicht geschlechtsneutral (attac-Basistext im VSA Verlag)
  • Die Vier-in-einem-Perspektive, Politik von Frauen für eine neue Linke, Frigga Haug, 348 S., Argument Verlag 2008 ISBN 978-3-88619-336-3 Beschreibung: Über die verschiedenen Stationen ihres (Forschungs-)Lebens und damit verbundene politische Erkenntnisse führt Frigga Haug uns hin zur aktuellen Essenz daraus, ihrer Vier-in-einem-Perspektive. Darin bringt sie die Bereiche Erwerbsarbeit, Familienarbeit, Gemeinwesenarbeit und Entwicklung zusammen für eine emanzipatorische Zukunft für Frauen und Männer.

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