Aufruf: 18. März 2015: Transnationale Aktionen gegen die EZB-Eröffnungsfeier

Am 18. März 2015 will die Europäische Zentralbank (EZB) in Frankfurt am Main ihr neues Hauptquartier eröffnen. Für den 185 Meter hohen Zwillingsturm, der mit seinem Sicherheitszaun und Burggraben einer Festung gleicht, wurde die schwindelerregende Summe von 1,3 Milliarden Euro ausgegeben. Diese einschüchternde Architektur der Macht zeigt deutlich die Distanz zwischen den politischen und ökonomischen Eliten und den Menschen.

Die Mitarbeiter_innen und Abteilungen haben schon mit dem Umzug in das neue Gebäude begonnen. Aber die große Eröffnungsfeier – in Anwesenheit von mehreren europäischen Staatschefs und Finanzoligarchen – ist jetzt offiziell für den 18. März angekündigt worden.

Den ganzen Aufruf lesen auf blockupy.org (auch in verschiedenen Fremdsprachen verfügbar).

18. März: Blockupy-Kundgebung mit Naomi Klein, Sarah Wagenknecht und Urban Priol // Zusagen auch von Podemos und Syriza / Zahlreiche Initiativen dabei

10. 3. 2015 Neun Tage vor dem Blockupy-Aktionstag am 18. März in Frankfurt am Main stehen die Rednerinnen und Redner der Kundgebung fest: "Wir freuen uns über Zusagen der kanadischen Schriftstellerin und Globalisierungskritikerin Naomi Klein, der Linken-Politikerin Sarah Wagenknecht und des Podemos-Mitbegründers Miguel Urban ebenso wie über die des Kabarettisten Urban Priol. Auch ein Vertreter von Syriza wird bei der Kundgebung sprechen. Die Zusagen zeigen, dass unsere Kritik an der europaweiten Verelendungspolitik breit getragen wird", sagte Ulrich Wilken vom Blockupy-Bündnis, der die Kundgebung angemeldet hat. mehr

Blockupy: Polizei kriminalisiert erneut Anreise von Protestteilnehmer_innen // Bielefelder Staatsschutz fordert Busunternehmen zur Herausgabe von Kundendaten auf

6. 3. 2015 Zwei Wochen vor dem Blockupy-Aktionstag am 18. März in Frankfurt am Main hat mindestens ein Busunternehmen in Bielefeld Post vom dortigen Staatschutz erhalten. Darin werden Busunternehmen aufgefordert, dem polizeilichen Staatsschutz mitzuteilen, ob sie am 18. März Fahrten nach Frankfurt planen. Außerdem werden sie dazu angehalten, in diesem Fall die Daten der anmietenden Personen, die Zahl der Fahrgäste sowie die Zeitpunkte der An- und Abreise herauszugeben. mehr

Blockupy: Endspurt für Aktionstag am 18. März hat begonnen // Demonstration unter Motto "Our time to act has come"

23. 2. 2015 Der Endspurt für den Blockupy-Aktionstag am 18. März hat begonnen. Etwa 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben beim Blockupy-Aktiventreffen am Sonntag in Frankfurt am Main letzte Absprachen für die Proteste gegen die Verarmungspolitik der Troika und die Einweihungsfeier der Europäischen Zentralbank (EZB) getroffen.

So beschlossen die Aktiven, die Blockupy-Demonstration am 18. März unter das Motto "Our time to act has come" zu stellen. "Wir werden eine bunte und entschiedene Demonstration organisieren, bei der alle willkommen sind und teilnehmen können – außer Rechtspopulisten, Rassisten und Nazis. Wir werden gemeinsam starten und gemeinsam ankommen", kündigte Blockupy-Sprecher Roland Süß an. mehr

Europaweite Filmpremiere: "Wer rettet wen?" // Attac-Gruppen beteiligen sich mit Infos und Veranstaltungen in Kinos

10. 2. 2015 Am morgigen Mittwoch feiert der Film "Wer rettet wen? Die Krise als Geschäftsmodell auf Kosten von Demokratie und sozialer Sicherheit" Premiere in mehr als 150 europäischen Städten. Der Film zeigt, wer bei der angeblichen Rettung Griechenlands und anderer so genannter Krisenländer wirklich gerettet wird: die großen Banken, für die sich die angebliche Eurokrise als einträgliches Geschäftsmodell erweist. Das globalisierungskritische Netzwerk Attac unterstützt den Film von Leslie Franke und Herdolor Lorenz ("Water makes Money") gemeinsam mit anderen Organisationen. Attac-Gruppen beteiligen sich an vielen Premieren-Aufführungen mit Diskussionsveranstaltungen und Informationsständen. mehr

Das Bündnis

Das Blockupy-Bündnis wird getragen von Aktivistinnen und Aktivisten verschiedener emanzipatorischer Gruppen und Organisationen, darunter die Interventionistische Linke, Attac, Occupy Frankfurt, Gewerkschaften, das Erwerbslosen-Forum Deutschland, die Partei "Die Linke" und – neu dazu gekommen – das Netzwerk Friedenskooperative und das Bündnis "Ums Ganze".

Attac-Materialien