Atomkraft abschalten!

Die verheerenden Ereignisse in Japan verursachen hunderttausendfaches menschliches Leid. Unsere Solidarität und unser Mitgefühl gelten deshalb den betroffenen Menschen vor Ort. 

Die nukleare Katastrophe, die den Erdbeben und dem Tsunami nun folgt, führt weltweit die Unbeherrschbarkeit der Atomenergie eindringlich vor Augen. Aus diesem Grund kämpft Attac gemeinsam mit der Anti-Atom-Bewegung gegen die verantwortungslose Atompolitik der Bundesregierung und der EU. Banken und Energiekonzerne verdienen an dieser Todestechnologie Milliarden und setzen ihre Interessen deshalb rücksichtslos durch.

Doch auch wir machen Druck – für den sofortigen Atomausstieg! Wir werden so lange auf die Straße gehen, bis das letzte Atomkraftwerk abgeschaltet ist. Für einen sozial gerechten, ökologischen, atomenergiefreien Umbau der Wirtschaft!

Was wir wollen

Die nächsten Aktionen

  • Jeden Montag ab 18 Uhr: bundesweit dezentrale Mahnwachen
  • Angra-Aktionswoche, 14.-21.11.: "Atomtod exportiert man nicht!"

    Das ist zynisch und geht nicht mit uns: Erst plant die Politik den (halben) Atomausstieg, dann soll gleichzeitig nach Brasilien (Angra) ein AKW exportiert werden mit öffentlicher Bürgschaft von 1,3 Mrd. Gemeinsam mit Urgewald und Campact kämpfen wir seit dem Frühjahr dagegen. Jetzt sind noch drei Monate Zeit, bis ein "Gutachten" dem Haushaltsausschuss vorliegt, gegen diese Bürgschaft Druck zu machen: mit einer Unterschriften- und Postkartenaktion, Protesten bei den Parteien - und vor allem mit einer Aktionswoche vom 14.-21.November.
    Für diese Aktionswoche ab 14.11. suchen wir dringend Attac-Gruppen, die (nach der großen Attac-Eurokrisenaktion am 12.11.!) bereit sind zu einem kurzen, bunten, lauten Protest vor schwarzen/gelben Wahlkreisbüros in ihren Städten.
    Dafür gibt es vorbereitetes Infomaterial und Aktionsideen.
    Bitte meldet Euch jetzt für die Angra-Aktionswoche bei Katrin von Urgewald, die die Koordination macht: katrin@urgewald.de
    Online-Aktion gegen Atomexportebei Attac, bei Campact, bei Urgewald
  • Dannenberg-Kundgebung, 26.11.: "Gorleben soll leben!"

    Attac ruft mit auf zur Kundgebung gegen den Castortransport 2011, Aktive nehmen an den Protesten teil. Denn der Atomausstieg ist eben nicht "durch":  Neun AKW laufen noch über zehn Jahre und die Gorleben-Castoren stehen für die völlig ungeklärte Atomlager-Frage. Die Konzerne sind weiter mächtig und wollen gut an Atom- und Kohlekraft verdienen. Nun kommt es darauf an zu zeigen: Wir sind damit nicht zufrieden und wir sind sehr viele.
    Kommt am 26.11 zur Kundgebung nach Dannenberg!
    Weitere Infos: Bündnis gegen den Castor 2011, ausgestrahlt
  • Vernetzungstreffen und Aktion kommunaler Klima- und Antikohle-Bündnisse, 2./3.12.: "Bewegung. Macht. Klima"

    Die EKU-Ag lädt gemeinsam mit BürgerBegehren Klimaschutz zum 1. bundesweiten Treffen der kommunalen Klimaschutz- und Anti-Kohle-Bündnisse ein. In Gelsenkirchen treffen wir uns zum Austausch, zur sehr konkreten Arbeit über Energiedemokratie, Klimagerechtigkeit und Klimaschutz und zu einem gemeinsamen Anti-Kohle-Protest am globalen Klimaaktionstag.
    Attac-Gruppen, die in kommunalen Klima- und Antikohlebündnissen aktiv arbeiten, sind herzlich eingeladen.
    Weitere Infos: eberhard.heise@attac.de

Weitere Aktivitäten

Atom-Bürgschaft stoppen!

Die Bundesregierung will den Bau des brasilianischen Atomkraftwerks Angra 3 mit einer Hermes-Bürgschaft fördern. Damit wäre das 2001 von der rot-grünen Regierung eingeführte Ausschlusskriterium für Atomexporte aufgehoben. Der Neubau soll mitten im Erbebengebiet und direkt an der Atlantikküste entstehen! Jetzt gegen den Missbrauch von Steuergeldern für Atomexporte protestieren!

Kinofilm "An einem Samstag"

An einem Samstag im April 1986 explodiert ein Reaktor im Atomkraftwerk Tschernobyl. Die Parteileitung schweigt, die Bevölkerung ist ahnungslos. Nur der parteitreue Valerij Kabysh (Anton Shagin) versucht mit seiner Freundin Vera (Svetlana Smirnova-Marcinkevich) vor der unsichtbaren Gefahr zu fliehen.
Kinostart in Kooperation mit Attac am 21.4.