Attac Nachrichten http://www.attac.de/ Nachrichten von Attac de Attac Nachrichten http://www.attac.de/fileadmin/tt_news_article.gif http://www.attac.de/ Nachrichten von Attac TYPO3 - get.content.right http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Thu, 20 Nov 2014 00:00:00 +0100 Attac sucht Mitarbeiter_in http://www.attac.de/index.php?id=394&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=7758 In eigener Sache: Buchhalter_in gesucht
  • eine Buchhalter_in (50 Prozent, unbefristet)
  • Zentrale Aufgabe ist, in Kooperation mit der Geschäftsführung und enger Zusammenarbeit mit der Buchhaltung, die Betreuung der Buchführung des Attac Trägervereins. Dazu gehören Zahlungsverkehr, Buchführung und Personalbuchhaltung. Wir erwarten
    • Berufserfahrung im Bereich Buchführung in sozialen Bewegungen oder NGOs und eine entsprechende Ausbildung
    • grundlegende Kenntnisse von Buchhaltungssoftware und sicherer Umgang mit den üblichen Office-Anwendungen
    • Identifikation mit den Zielen von Attac
    Wir bieten
    • eine spannende Aufgabe
    • ein hohes Maß an Eigenverantwortung
    • ein angenehmes Arbeitsklima in einem guten Team
    Die Arbeitsstelle ist unbefristet und umfasst 20 Wochenstunden.
    Arbeitsort ist das Attac-Büro in Frankfurt am Main.
    Gewünschter Arbeitsbeginn: 1. Januar 2015
    Die Vergütung beträgt 1965,- EUR, ggfs. Kinderzuschlag. Bewerbungen bitte nur per Mail an: bewerbungen@attac.de Bewerbungsschluss ist der 5. Oktober 2014.]]>
    News der Bundesseite Webredaktion News bodo.pallmer@attac.de Sat, 13 Sep 2014 13:57:00 +0200
    Jetzt erst recht: Druck von unten machen gegen TTIP und CETA! http://www.attac.de/index.php?id=394&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=7765 Nein der EU-Kommission zu EBI beschädigt Demokratie in Europa
    "Die juristischen Begründungen der EU-Kommission für die Nichtzulassung der EBI sind hanebüchen. Es handelt sich ganz offensichtlich um eine politische Entscheidung", stellt Steffen Stierle von der Attac-Kampagne "TTIP in die Tonne" fest. "Selbst die schwachen demokratischen Rechte auf EU-Ebene gelten offenbar nur solange, wie sie den Interessen der Wirtschafts- und Finanzelite nicht widersprechen. Die Kommission will TTIP und CETA um jeden Preis durchsetzen – auch wenn es das letzte bisschen Vertrauen der Bürgerinnern und Bürger in die Demokratie und Rechtsstaatlichkeit der EU kostet."

    Nach der erfolgreichen EBI gegen Wasserprivatisierung zeigt bereits der
    zweite Lackmustest für das mit großem Brimborium eingeführte Instrument
    der Europäischen Bürgerinitiative, wie wenig ernst es die EU-Kommission
    mit einer echten Demokratisierung der EU meint. Es ist außerdem zu befürchten, dass die EU-Kommission – wie von Handelskommissar Karel de Gucht bereits in den Raum gestellt – nicht davor zurückschrecken wird, die Parlamente bei der Entscheidung über die Abkommen auszusperren.

    "Dieser demokratiefeindlichen Machtpolitik über die Köpfe der Betroffenen hinweg ist vor allem eines entgegenzusetzen: Druck von unten durch massenhaften demokratischen Protest der Zivilgesellschaft", sagt Roland Süß vom bundesweiten Attac-Koordinierungskreis. Bereits jetzt mobilisieren bundesweit in etwa 50 Städten lokale Bündnisse, häufig initiiert von Attac-Gruppen, zu Aktionen und Demonstrationen am 11. Oktober. Auch in vielen anderen Ländern, allen voran Großbritannien, Spanien, Frankreich, Österreich und Slowenien bereiten Anti-TTIP-Aktive Proteste vor.

    Gemeinsam mit anderen Organisationen im Bündnis "Stop TTIP" wird sich Attac gegen das Nein der EU-Kommission zu der EBI wehren, notfalls vor Gericht.]]>
    News der Bundesseite EU AG TTIP Webredaktion EU AG WTO/Welthandel USA Transnationale Konzerne WTO/Welthandel News bodo.pallmer@attac.de Fri, 12 Sep 2014 13:05:00 +0200
    EU-Kommission will Bürgereinfluss bei TTIP und CETA ausschalten http://www.attac.de/index.php?id=394&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=7763 Europäische Bürgerinitiative gegen TTIP abgelehnt / Bündnis kündigt Widerstand an News der Bundesseite AG WTO/Welthandel TTIP EU AG Webredaktion EU USA Transnationale Konzerne WTO/Welthandel News bodo.pallmer@attac.de Thu, 11 Sep 2014 12:39:00 +0200 Attac startet Initiative "10.000 Kommunen TTIP-frei" http://www.attac.de/index.php?id=394&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=7759 Kommunale Selbstverwaltung gegen Konzerninteressen
    TTIP kann verändern, welche Dienstleistungen Kommunen weiter selbst erbringen dürfen und welche sie in einem internationalen Wettbewerbsverfahren ausschreiben müssen. So hat die EU in ihrem Verhandlungsmandat für TTIP festgelegt, dass nur wenige öffentliche Dienstleistungen wie Justiz, Polizei oder der Strafvollzug von einer Liberalisierung ausgenommen werden sollen, nicht aber Bildung, Kultur, Wasser und Abwasser. Gerade die Privatisierung der Wasserversorgung könnte so durch die Hintertür erzwungen werden. Auch im Abkommen festgelegte Investitionsschutzregelungen können die Entscheidungsfreiheit der Kommunen weiter einschränken, da diese – etwa im Fall von Umweltauflagen – Schadensersatzansprüche von Unternehmen befürchten müssen.

    "Man kann nicht die ganze Welt als angewandte Betriebswirtschaft betrachten. Es gibt Dinge, die so grundlegend sind, dass sie weit mehr als eine Ware sind", stellt Norbert Baumgarten von der TTIP-Kampagne des Attac-Netzwerks fest. "Dazu gehört die kommunale Daseinsvorsorge mit sauberem Trinkwasser, mit Kindergärten, Schulen, mit Nahverkehr und Kulturangeboten."

    Ähnlich negative Auswirkungen wie TTIP kann auch das bereits verhandelte Freihandelsabkommen zwischen der EU und Kanada CETA, sowie das geplante plurilaterale Dienstleistungsabkommen TiSA haben.

    Verschiedene kommunale Spitzenverbände – darunter der Deutsche Städtetag – warnen bereits vor TTIP und den anderen Abkommen. Auch einige kommunale Gremien haben kritische Stellungnahmen verabschiedet, darunter Bremen, Erkrath, Fürth, der Kreis Groß-Gerau, Marburg, Kassel, der Main-Kinzig-Kreis, der Oder-Spree-Kreis, Oldenburg, Potsdam und der Landkreis Roth. Lokale Attac-Gruppen sind in vielen weiteren Kommunen aktiv, um dort ebenfalls eine Auseinandersetzung mit TTIP anzuregen. Vorbild für die Kampagne "10.000 Kommunen TTIP-frei" ist Frankreich, wo sich bereits zahlreiche Kommunen und Regionen gegen das Abkommen positioniert haben.

    Auf der Webseite www.attac.de/TTIP-in-Kommunen veröffentlicht Attac kritische Stellungnahmen von kommunalen Gremien zu TTIP. Die Projektgruppe bittet darum, entsprechende Beschlüsse an die E-Mailadresse ttip@attac.de zu senden.]]>
    News der Bundesseite AG WTO/Welthandel TTIP Webredaktion EU USA Transnationale Konzerne Wirtschaftsordung WTO/Welthandel News bodo.pallmer@attac.de Thu, 11 Sep 2014 11:52:00 +0200
    Finanztransaktionssteuer: Neue Studie zeigt enormes Einnahmepotenzial http://www.attac.de/index.php?id=394&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=7754 Einnahmen für Entwicklung, Umwelt und Soziales nutzen
    Die Untersuchung, die das Finanzministerium bei der dänischen Beratungsgesellschaft "Copenhagen Economics" in Auftrag gegeben hat, kommt zu dem Ergebnis, dass selbst unter Annahme von Ausweichreaktionen der Finanzindustrie ca. 17,5 Milliarden Euro Einnahmen für den deutschen Fiskus zu erwarten sind.

    "Das zeigt, wie richtig es ist, das Geld dort zu holen, wo genug davon vorhanden ist, nämlich im Finanzsektor", sagte Peter Wahl, Vertreter der Nichtregierungsorganisation WEED im Koordinierungskreis der Kampagne "Steuer gegen Armut". "Außerdem belegt die Studie, dass die Steuer keine negativen Auswirkungen auf die Realwirtschaft und das Wachstum hat", so Wahl.

    Zur Verwendung der Einnahmen sagte Tobias Hauschild, Vertreter von Oxfam Deutschland im Koordinierungskreis der Kampagne: "Wir sind der Meinung, die Einnahmen sollten in erster Linie zu Armutsbekämpfung in den Entwicklungsländern, für den Kampf gegen den Klimawandel und zur Lösung der sozialen Folgen der Eurokrise, wie Jugendarbeitslosigkeit, verwendet werden." Die Bundesregierung müsse sich in diesem Sinne auch für ein gemeinsames Vorgehen in der Verwendungsfrage mit den europäischen Partnern einsetzen, so Hauschild.]]>
    News der Bundesseite AG Finanzmarkt & Steuern Webredaktion Tobinsteuer Finanzmärkte / Finanzmarktkrisen News bodo.pallmer@attac.de Mon, 08 Sep 2014 17:40:00 +0200
    Diskutieren, tanzen, handeln: Blockupy stellt Festival auf die Beine http://www.attac.de/index.php?id=394&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=7746 Bunter Veranstaltungsmix vom 20. bis 23. November in Frankfurt "Talk, dance, act – runter vom Balkon!" wird das Bündnis vom 20. bis 23. November in der Stadt ein internationales Festival mit Podiumsdiskussionen, Arbeitsgruppen, Workshops, viel Kultur und einer großen Aktion auf der Straße ausrichten. "Wir kommen im November mit einem bunten Mix an Veranstaltungen nach Frankfurt. Gemeinsam mit Frankfurterinnen und Frankfurtern und vielen Aktiven aus ganz Europa werden wir uns diesen Raum nehmen und diskutieren, feiern und unsere Kräfte für die EZB-Eröffnung im Frühjahr sammeln", kündigte Blockupy-Sprecherin Jennifer Werthwein an. "Wichtig ist uns eine Haltung der offenen Türen, Ohren und Augen, mit der wir einen Gegenpunkt setzen zur herrschenden Politik der Entdemokratisierung und Ausgrenzung. Gemeinsam wollen wir die Stadt für einige Tage in ein anderes Licht tauchen." Das Festival soll in ganz Frankfurt sichtbar und erlebbar sein und auch Bürgerinnen und Bürgern, die bisher nicht bei Blockupy aktiv sind, viele Gelegenheiten zum Mitmachen bieten. "Ein wichtiger Teil des Festivals wird es sein, weiterhin gemeinsam auf der Straße präsent zu sein", sagte Blockupy-Sprecher Mischa Aschmoneit. "Und natürlich werden wir die gewonnene Zeit auch nutzen, uns intensiv darauf einzustimmen, die EZB-Eröffnungsfeier im Frühjahr mit Aktionen Zivilen Ungehorsams zu stören." Die internationalen Bündnispartnerinnen und -partner von Blockupy haben bereits ihre Teilnahme für das Festival zugesagt. Für die EZB-Eröffnungsfeier plant Blockupy eine Mobilisierung zum "Tag X", wie sie auch aus der Anti-Castor-Bewegung bekannt ist. Wie im Juni bekannt wurde, will die EZB das neue Gebäude erst 2015 statt wie zunächst angenommen diesen Herbst eröffnen. Bei einem öffentlichen Aktiventreffen am Sonntag, 14. September, im Frankfurter DGB-Haus will das Blockupy-Bündnis die Planungen für das Festival weiter vorantreiben. Auch die EZB-Eröffnung wird ein zentrales Thema des Treffens sein.
    Blockupy ist Teil eines europaweiten Netzwerks und wird koordiniert von vielfältigen sozialen Bewegungen, Gewerkschaften, Parteien und Flüchtlingsinitiativen aus Italien, Spanien, Griechenland, Belgien, Niederlande, Dänemark Frankreich und anderen Ländern. Das bundesweite Blockupy-Bündnis wird getragen von Aktivistinnen und Aktivisten verschiedener emanzipatorischer Gruppen und Organisationen, darunter die Interventionistische Linke, Attac, Occupy Frankfurt, Gewerkschaften, Jugend- und Studierendenverbände, das Erwerbslosen-Forum Deutschland, die Partei Die Linke, das Netzwerk Friedenskooperative und das Bündnis "Ums Ganze".]]>
    News der Bundesseite EU AG Webredaktion EU Schulden Sozialpolitik News bodo.pallmer@attac.de Wed, 03 Sep 2014 13:51:00 +0200
    Wirtschaftsnobelpreisträger lösen nicht drängende gesellschaftliche Fragen http://www.attac.de/index.php?id=394&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=7731 Wissenschaftlicher Beirat von Attac lädt zu interdisziplinärem Denken einer alternativen Ökonomie... Manifest von Lindau (Kurzfassung: siehe unten) vor, mit dem er den wenigen Nobelpreisträgern zur Seite stehen will, die den entfesselten Kapitalismus kritisch analysieren. Zudem kritisierte das Gremium die seit Jahrzehnten andauernde Diskriminierung von Frauen im "Nobelpreis-Männerzirkus". Gemeinsam mit Attac Bodensee begleitet der Attac-Beirat das Nobelpreisträgertreffen kritisch mit öffentlichen Aktivitäten. Unter anderem fand am heutigen Donnerstag eine Demonstration in Lindau statt. Heute Abend lädt Attac zu einer Podiumsdiskussion mit Rudolf Hickel, Silke Ötsch und Stephan Schulmeister vom Österreichischen Institut für Wirtschaftsforschung sowie Professor Martin Hellwig vom Max Planck Institute for Research on Collective Goods und einem der wissenschaftlichen Leiter der Laureatentagung. Der Wissenschaftliche Beirat von Attac ist ein unabhängiges, interdisziplinäres Beratungs- und Forschungsgremium, das seine Expertise in den Dienst des globalisierungskritischen Netzwerks Attac Deutschland stellt. Weit über 100 ProfessorInnen, WissenschaftlerInnen und ExpertInnen aus einem breiten Spektrum unterschiedlicher Fachrichtungen sind sich grundsätzlich in ihrer kritischen Haltung zur gegenwärtigen Richtung der Globalisierung einig. Dies schließt Pluralismus in Methoden, Zielen und Ergebnissen sowie differierende Positionen nicht aus.

    ---
    MANIFEST VON LINDAU
    Kurzfassung der Erklärung des Wissenschaftlichen Beirats von Attac Deutschland anlässlich der 5. Lindauer Tagung der Wirtschaftswissenschaften mit 19 Nobel-Preisträgern vom 19. bis 23. August 2014

    Der Wissenschaftliche Beirat von Attac Deutschland nimmt die Lindauer "Tagung der Wirtschaftswissenschaften" zum Anlass, sich mit einem Manifest zum Zustand und den Perspektiven der Wirtschaftswissenschaft zu äußern.

    Seit den 1970er Jahren haben sich die Wirtschaftswissenschaften in ihrer bestimmenden Ausrichtung nicht nur von einem bis dahin u.a. keynesianisch inspirierten aktiven wirtschaftspolitischen Handeln verabschiedet und dem neoliberalen Marktdogma geöffnet. Sie haben auch ihre sozialwissenschaftlichen Wurzeln gekappt und versuchen sich seither als Leitwissenschaft zu etablieren. Das selbst von zahlreichen Vertreterinnen und Vertretern der bestimmenden Lehrmeinungen kritisch beobachtete Paradoxon liegt nun darin, dass mit der kontinuierlichen Aufwertung und Dominanz der Wirtschaftswissenschaften in der Gesellschaft deren Problemlösungskompetenzen und -fähigkeit umgekehrt proportional zu sinken scheint. Die Disziplin tendiert in ihrer tonangebenden Ausrichtung in Wissenschaft und Politikberatung seit Jahren zu einem methodischem und theoretischen Dogmatismus, der weder grundlegende Auseinandersetzungen über die Annahmen der Ökonomik noch echte Pluralität und Vielfalt in den Ansätzen zulässt. Vor diesem Hintergrund sind die etablierten Wirtschaftswissenschaften nicht in der Lage, eine Debatte über die notwendigen Veränderungen der Wirtschafts- und Lebensweise anzustoßen, um der sozial und ökologisch zerstörerischen Produktions- und Lebensweise entgegenzusteuern. Dabei ist der seit Jahrzehnten diskutierte fehlende Realitätsbezug ein zentrales Problem. In Folge dessen verschwindet immer mehr die Grenze zwischen den weiterhin fiktionalen bzw. stets sehr modellspezifisch gültigen Ergebnissen der überaus komplexen, wirtschaftswissenschaftlichen Forschung und der Übertragbarkeit dieser Ergebnisse auf das reale Leben sowie deren Relevanz für die praktischen Entwicklungen und Bedingungen wirtschaftlichen Handelns auf der Welt. Ausgestattet mit diesem Rüstzeug wird ein Klima der Unantastbarkeit geschaffen, das mit einer klaren Botschaft verknüpft ist: Wer nicht dem methodologischen Ansatz orthodoxer Ökonomik folgen kann oder will, ist weder zur Kritik berechtigt noch überhaupt in der Lage, qualifizierte Aussagen über wirtschaftliche Phänomene und Prozesse zu treffen und sollte sich deshalb tunlichst aus den ökonomischen Debatten heraushalten. Um die moderne Ökonomik zukunftsfähig werden zu lassen, bedarf es einer bewussten und grundsätzlichen Abkehr vom engstirnigen marktwirtschaftlichen Dogmatismus neoliberaler Provenienz. Das ist schwerer als es scheint, denn trotz der großen Krise hat das neoliberale Denken in Theorie und Praxis nicht nur in seinen verschiedenen Facetten von opportunistisch-dumm über dreist-unverfroren bis zu radikal-gleichgültig überlebt. Es nimmt sogar einen neuen Anlauf, um das Rad marktradikaler "Reformen" weiter und noch schneller zu drehen, wie wir etwa in der europäischen Krisenpolitik unter deutscher Führung sehen. Stattdessen bedarf es echter Alternativen. Wir brauchen eine kritische politische Ökonomik des guten Lebens, die aus der Sackgasse neoliberaler Politik herausführt und, um mit Karl Polanyi zu sprechen, den Boden bereitet für eine neue "Große Transformation": ökonomisch-vielfältig, sozial-gerecht, ökologisch-achtsam, demokratisch-partizipativ.]]>
    News der Bundesseite Wissenschaftlicher Beirat Wissenschaftlicher Beirat News Webredaktion bodo.pallmer@attac.de Thu, 21 Aug 2014 17:47:00 +0200