Attac Nachrichten http://www.attac.de/ Nachrichten von Attac de Attac Nachrichten http://www.attac.de/fileadmin/tt_news_article.gif http://www.attac.de/ Nachrichten von Attac TYPO3 - get.content.right http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Wed, 09 Sep 2015 19:00:00 +0200 Internationaler Börseneinbruch: Attac fordert starke Schrumpfung und strenge Regulierung der Finanzmärkte http://www.attac.de/index.php?id=394&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=8327 Ungezügelte Finanzmärkte bedrohen Wirtschaft und Arbeitsplätze standard.at mehrere Hundert Milliarden Euro Börsenwerte vernichtet. "Aktien müssen in erster Linie Instrumente sein, die Mittel für die Finanzierung von Produktion und Arbeitsplätzen zur Verfügung stellen", sagt Detlev von Larcher, Sprecher der Attac AG Finanzmärkte und Steuern.  Darauf müssen Finanzmärkte und Bankensystem ausgerichtet werden. Tatsächlich aber geht die Zockerei auf den Finanzmärkten ungebremst weiter.  Der Computerhandel verstärkt noch den Herdentrieb der Spieler. Wenn ein großer Investor verkauft, beginnt der große Abverkauf. Deutlich ist, dass die Finanzmärkte immer noch ein Eigenleben außerhalb der Wirtschaft führen, diese aber durch ihre wüsten Spekulationen nach wie vor bedrohen. Unser kapitalistisches Wirtschaftssystem wird nach wie vor von den Finanzmärkten getrieben. Dabei ist es nicht ausschlaggebend, ob die Börsentalfahrt in China den Beginn des großen Crashs darstellt, wie einige Börsengurus zu erkennen glauben, oder ob es sich um eine Korrektur handelt. Die völlig überhitzten und durch das billige Zentralbankgeld  aufgeblähten Märkte reagieren hektisch. Die Kursgewinne dieses Jahres sind jedenfalls in China und an der Frankfurter Börse innerhalb einer knappen Woche verloren gegangen. Das Handelsblatt urteilt folgendermaßen: "Das Grollen über den Weltbörsen ist der Soundtrack einer Geldkultur, die von einer Panik zur nächsten flüchtet. Wir sind Zeitzeuge eines finanzpolitischen Thrillers, bei dem nur noch unklar ist, wann der Mord passiert." "Unsere Kritik an den viel zu schwachen Stabilisierungsmaßnahmen in der Europäischen Union erweist sich als berechtigt", sagt Werner Rätz, Mitglied im Attac-Koordinierungskreis und bei Blockupy aktiv. "Die Politik hat nicht die Finanzmärkte gezähmt, sondern sich noch verstärkt von ihnen abhängig gemacht." Das zeigen nicht zuletzt die ökonomisch völlig unsinnigen Maßnahmen, die Griechenland im Interesse der Finanzanleger  aufgezwungen wurden. Neoliberale Ideologie und Finanzlobbyismus haben die Politik  fester denn je im Griff. Noch immer wird beispielsweise über die Einführung einer Finanztransaktionsteuer diskutiert, statt sie endlich einzuführen.]]> News der Bundesseite Webredaktion EU News Tobinsteuer Internationale Steuern bodo.pallmer@attac.de Tue, 25 Aug 2015 11:27:00 +0200 Deutsche Regierung sichert für Hessen griechisches Tafelsilber http://www.attac.de/index.php?id=394&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=8324 Statt Ausverkauf Griechenlands ist Hilfe für nachhaltige Investitionen gefragt News der Bundesseite Eurokrise Webredaktion EU News bodo.pallmer@attac.de Wed, 19 Aug 2015 13:22:00 +0200 TTIP-Spot von Attac im Vorprogramm des Kinofilms "Die Yes Men – Jetzt wird's persönlich" http://www.attac.de/index.php?id=394&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=8313 Ab 20. August im Kino "Die Yes Men – Jetzt wird's persönlich" zeigen zahlreiche Kinos auch eine Kurzfassung des neuen Attac-Videoclips "TTIP – Der große Demokratieabbruch". Lokale Attac-Gruppen beteiligen sich zudem an Aufführungen mit Informationsveranstaltungen und -ständen. Kinostart ist am kommenden Donnerstag, den 20. August. Der 50-sekündige Attac-Spot problematisiert ausgewählte Aspekte des geplanten Handels- und Investitionsabkommens zwischen der EU und den USA: den Demokratieabbau und die Stärkung der Konzernlobby durch Investor-Staat-Schiedsgerichte und einen regulatorischen Kooperationsrat sowie die drohende Zulassung von Risikotechnologien wie Fracking oder gentechnisch veränderten Lebensmitteln. Abschließend ruft der Clip zur Großdemonstration "TTIP und CETA stoppen! – Für einen gerechten Welthandel!" am 10. Oktober in Berlin auf. Bei dem Kinospot handelt es sich um die Kurzversion des neuen TTIP-Spots von Attac. Dieser aktualisiert kritische Informationen zu TTIP und bringt gezielte Gegenargumente zu den Mythen der TTIP-Befürworter. Produziert wurden beide Versionen von der Attac-Kampagnengruppe "TTIP in die Tonne" und den Berliner Animationsfilmproduzenten 123comics. Die Yes Men sind eine us-amerikanische Aktivistengruppe, die mit den Mitteln der Kommunikationsguerilla seit 15 Jahren unterhaltsame und provokative Aktionen inszenieren, um auf die negativen Folgen der neoliberalen Globalisierung hinzuweisen. Bekannt wurden sie mit einer täuschend echten Imitation der Webseite der Welthandelsorganisation WTO. In ihrem dritten Film "Die Yes Men – Jetzt wird's persönlich" bereiten sie sich auf die größte Herausforderung ihres Lebens vor: den Klimawandel zu stoppen. Auf der diesjährigen Attac-Sommerakademie, die am 9. August in Marburg zu Ende gegangen ist, hatten Attac-Aktive eine 20-minütige Vorabversion des Kinofilms gesehen und mit Yes Man Mike Bonanno via Skype diskutiert.]]> News der Bundesseite TTIP Webredaktion WTO/Welthandel News bodo.pallmer@attac.de Thu, 13 Aug 2015 16:43:00 +0200 Attac treibt Widerstand gegen Kürzungspolitik und Freihandel weiter http://www.attac.de/index.php?id=394&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=8311 Sommerakademie mit 500 Teilnehmer_innen in Marburg zu Ende gegangen Sommerakademie von Attac, zu der sich von Mittwoch bis Sonntag 500 Globalisierungskritiker_innen aus ganz Deutschland in Marburg trafen.

Einen ersten Vorgeschmack auf die Freihandels-Proteste im Herbst gaben 250 Teilnehmer_innen der Sommerakademie bereits am Freitag mit einem Anti-TTIP-Flashmob im Marburger Kaufhaus Ahrens und einer symbolischen Auktion in der Innenstadt. Unter den Hammer kamen der Marktplatz, das Rathaus sowie die Stadtwerke Marburgs. Ersteigert wurden die öffentlichen kommunalen Güter von multinationalen Konzernen – zu Schnäppchenpreisen.

Für den 10. Oktober dann mobilisiert Attac gemeinsam mit 15 anderen Organisationen, darunter der Deutsche Gewerkschaftsbund, zur Großdemonstration "TTIP und CETA stoppen! – Für einen gerechten Welthandel!" in Berlin.

Bereits Anfang Oktober werden Menschen aus ganz Europa zu Märschen nach Brüssel aufbrechen, wo bei europaweiten Aktionstagen vom 15. bis 17. Oktober unter dem Motto "Oxi! Basta! Enough! – Baut ein anderes Europa!" der Widerstand gegen die Austeritätspolitik im Mittelpunkt steht. Attac beteiligt sich an den Protesten und organisiert unter anderem eine zivilgesellschaftliche Schuldenkonferenz mit.

Um erste konkrete Schritte, wie der Ausstieg aus dem Wachstumszwang bereits im Hier und Jetzt begonnen werden kann, geht es bei einer Attac-Tagung am 24. Oktober in Hannover. Attac beteiligt sich zudem an Aktivitäten und Protesten im Vorfeld und während der UN-Klimakonferenz vom 30. November bis 11. Dezember in Paris. Hauptanliegen Attacs ist es dabei, soziale und ökologische Kämpfe in der Klimabewegung zusammenzuführen.

Die Sommerakademie vom 5. bis 9. August auf dem Gelände der Richtsberg-Gesamtschule in Marburg stand unter dem Motto "Wissen, Aktion, Strategie – Für eine solidarische Welt". In mehr als 100 Seminaren, Workshops und Podiumsdiskussionen setzten sich Attac-Aktive und Interessierte aus ganz Deutschland mit der neoliberalen Globalisierung auseinander, entwickelten Alternativen weiter und diskutierten neue Positionen. ]]>
News News der Bundesseite Webredaktion Aktion/ Protest/ Demonstration/ Veranstaltung EU Klimaschutz Schulden WTO/Welthandel presse@attac.de Sun, 09 Aug 2015 11:21:00 +0200
Deutsche Blockade der Gesamtkonzernsteuer in der EU beenden! http://www.attac.de/index.php?id=394&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=8303 Attac-Brief an Finanzverantwortliche des Bundes und der Länder offenen Brief  hat Attac Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble und seine Kolleg_innen in den Bundesländern aufgefordert, eine einheitliche Unternehmenssteuer (Gesamtkonzernsteuer / GKKB-Richtlinie) in der Europäischen Union nicht länger zu blockieren. Das Schreiben ist zudem an die Fraktionsvorsitzenden in Bund und Ländern sowie die finanzpolitischen Sprecher_innen im Bundestag und den Landtagsfraktionen gegangen.

Die systematische Steuervermeidung vieler internationaler Konzerne beschäftigt seit langem die Politik. Verluste bei der Unternehmenssteuer in Deutschland werden auf 30 Milliarden Euro jährlich geschätzt. Mehr als ein Viertel des gesamten Weltvermögens dürfte in Steueroasen liegen. Die G20 hat daher im Oktober 2013 die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) beauftragt, einen Aktionsplan zu erarbeiten, der im Herbst dieses Jahres vorliegen soll. Das Bundesfinanzministerium ist an den Verhandlungen intensiv beteiligt.

Vor diesem Hintergrund ist es unbegreiflich, dass die Richtlinie für eine einheitliche Unternehmenssteuer in der EU weiterhin blockiert wird, und zwar besonders von Deutschland. Während Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ebenso wie kleine und mittlere Unternehmen ihre Steuern zahlen, entziehen sich internationale Konzerne dem und die deutsche Politik verharrt in Untätigkeit. Das ist unerträglich. 

Die Richtlinie wurde 2011 nach zehn Jahren Vorarbeit von der EU-Kommission vorgelegt und im gleichen Jahr vom Europäischen Parlament verabschiedet. Zuletzt forderten EU-Kommissionspräsident Jean Claude Juncker und EU-Steuerkommissar Pierre Moscovici ihre Einführung; ebenso das EU-Parlament in einem Beschluss vom März, der von fast allen Fraktionen einschließlich der Europäischen Volkspartei unterstützt wurde. Dennoch wurde Attac-Vertreter_innen in einem Gespräch mit dem Bundesfinanzministerium am 3. Juli erneut gesagt, dass das Ministerium die Gesamtkonzernsteuer nicht unterstützt.

Diese skandalöse Blockade und faktische Beihilfe zur Steuerhinterziehung durch die Bundesregierung muss sofort beendet werden! Deutschland muss sein gesamtes Gewicht in der EU in die Waagschale werfen, um die GKKB-Richtlinie und die begleitenden Maßnahmen zügig in Kraft zu setzen, damit endlich auch internationale Konzerne in Europa ihre Steuern bezahlen.

Attac fordert, die einheitliche Unternehmensbesteuerung mit Mindeststeuersätzen zu verbinden, um dem Steuerdumping in der EU ein Ende zu setzen. Zugleich unterstützen wir die Forderung auch vieler EU-Parlamentarier_innen nach öffentlichen Bilanzen aller internationalen Konzerne, in denen sie alle Aktivitäten für alle Länder ausweisen müssen, in denen sie tätig sind (Country-by-Country-Reporting). ]]>
News News der Bundesseite Webredaktion Bundesregierung/ Parteien Konzernkritik Steuern Steueroasen/ Offshore-Zentren Transnationale Konzerne presse@attac.de Thu, 30 Jul 2015 10:59:00 +0200
Alternativen in der Eurokrise und Wachstumskritik im Fokus http://www.attac.de/index.php?id=394&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=8299 Highlights der Attac-Sommerakademie vom 5. bis 8. August in Marburg
  • Mittwoch, 5. August, 19 Uhr (Anmeldung ab 15 Uhr),
    bis Sonntag, 9. August, 13 Uhr

  • Richtsberg-Gesamtschule, Karlsbader Weg 3, Marburg


  • Wie kann der Widerstand gegen die europaweite Austeritätspolitik weitergehen? Welche Interessen vertritt die deutsche Regierung im Schuldenstreit mit Griechenland? Was können soziale Bewegungen ihnen entgegensetzen? Und überhaupt: Was tun angesichts einer Globalisierung der Wirtschaft, die zu immer mehr Naturzerstörung und einer zunehmenden Kluft zwischen Arm und Reich führt? Wem Fragen wie diese auf den Nägeln brennen, der findet bei der Attac-Sommerakademie viele Gelegenheiten zu lernen und zu diskutieren.

    "Wissen, Aktion, Strategie – Für eine solidarische Welt" lautet das Motto des Treffens vom 5. bis 9. August in Marburg. Erwartet werden auf dem Gelände der dortigen Richtsberg-Gesamtschule hunderte Attac-Aktive und Interessierte aus ganz Deutschland, die sich in mehr als 100 Seminaren, Workshops und Podiumsdiskussionen mit der neoliberalen Globalisierung auseinandersetzen, Alternativen weiter entwickeln und neue Positionen diskutieren. Im Fokus der Debatte stehen die Eurokrise sowie unser Jahresschwerpunkt Wachstumskritik. Weitere Themen sind Freihandel, die Funktionsweise von Finanzmärkten, Klimagerechtigkeit, alternative Wirtschaftsformen und viele mehr. Dazu kommen die Vermittlung von politischem Handwerkszeug und ein anspruchsvolles Kulturprogramm mit Konzerten, Kleinkunst, Lesungen und Filmabenden.

    Los geht es am Mittwoch, 5. August, mit einem bunten Eröffnungsabend: Harald Schumann, Journalist des Tagesspiegels und Filmemacher ("Macht ohne Kontrolle") erläutert Ursachen und Zusammenhänge der Finanz- und Eurokrise, die Anti-Kohle-Aktivistin Dorothea Häußermann führt ins Thema Wachstumskritik ein, und Jürgen Maier, Geschäftsführer des Forums Umwelt und Entwicklung, nimmt die neoliberale Welthandelspolitik aufs Korn. Dazu kommen Performances, Filmausschnitte, Shows und Musik.

    Mit Marburg kehrt die Attac-Sommerakademie an ihren Geburtsort zurück: Im Jahr 2002 trafen sich in der mittelhessischen Stadt erstmals mehr als 1000 Menschen zur zentralen Bildungsveranstaltung von Attac. Seitdem kommen alljährlich mehrere hundert Menschen in einer anderen Stadt zu unserer Sommerakademie. Diese bietet eine gute Gelegenheit auch für Neueinsteiger, Attac kennen zu lernen und sich mit den Themen und Argumenten der globalisierungskritischen Bewegung vertraut zu machen.

    Die Teilnahme an allen fünf Tagen kostet 80 Euro. Tageskarten können ebenfalls gekauft werden. Vor Ort wird eine Auswahl an veganen und vegetarischen Speisen zum Kauf angeboten.

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    Highlights der Attac-Sommerakademie 2015

    • Mittwoch, 5.8., 19 Uhr
      Bunter Eröffnungsabend "Vor der Pflicht kommt die Kür – Eröffnung der Attac-Sommerakademie", mit Dorothee Häußermann (Anti-Kohle- und Degrowth-Aktivistin), Harald Schumann (Tagesspiegel-Redakteur und Filmemacher), Jürgen Maier (Geschäftsführer Forum Umwelt und Entwicklung) und Julian Maier-Hauff (Musiker)
    • Donnerstag, 6.8, 15 bis 16.30 Uhr
      Forum "Wider besseres Wissen: Austeritätspolitik in der EU" mit Harald Schumann (Tagesspiegel-Redakteur und Filmemacher), und Sören Bartol (SPD-Bundestagsabgeordneter aus Marburg)
    • Donnerstag, 6.8., 17 bis 18.30 Uhr
      Forum "Welche Antworten hat die wachstumskritische Bewegung auf die Krise in Griechenland?" mit Dr. Susanne Götze (stellvertretende Chefredakteurin von Klimaretter.info) und Giorgios Chondros (Mitglied im Vorstand von Syriza, Umweltabteilung)
    • Donnerstag, 6.8., 20 Uhr
      Podium "Wachstum als Versprechen? Lösung und Ursache gesellschaftlicher Krisenphänomene" mit Brigitte Kratzwald (freischaffende politische Aktivistin), Dr. Alexander Schumann (Chefvolkswirt des Deutschen Industrie- und Handelskammertags), Dr. Sabine Reiner (Leiterin des Bereichs Wirtschaftspolitik in der Verdi-Bundesverwaltung)
    • Freitag, 7.8., 14.30 Uhr bis 17 Uhr
      Gemeinsame Aktion der Sommerakademie-Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der Marburger Innenstadt. Die Aktion wird während der Attac-Sommerakademie erarbeitet.
    • Freitag, 7.8., 20.30 bis 22 Uhr
      Live-Konzert mit Rainer von Vielen
    • Samstag, 8.8., 15 bis 16.30 Uhr
      Forum "Globalisierungskritik und Rechtspopulismus I" mit Dr. Ralf Ptak (Volkswirt, Privatdozent an der Uni Köln) Andreas Kemper (Publizist und Soziologe)
    • Samstag, 8.8., 17 bis 18.30 Uhr
      Forum "Globalisierungskritik und Rechtspopulismus II" mit Stephan Lindner (Politologe, Attac-Projektgruppe Eurokrise) und Eckhard Rülke (Attac-Unterarbeitsgruppe Geldsysteme)
    • Samstag, 8.8., 20 bis 21.30 Uhr
      Offener TTIP-Abend
    • Sonntag, 9.8., 9.30 bis 12.30 Uhr
      Abschlusspodium "Soziale und ökologische Kämpfe zusammen führen! Wie kann das gehen?" mit Hendrik Sander (Klimaaktivist und Politikwissenschaftler), Dr. Tadzio Müller (Politikwissenschaftler, Referent im Institut für Gesellschaftsanalyse der Rosa-Luxemburg-Stiftung) und Elena Gálvez (Mitbegründerin des Kollektivs YASunidos, Universitätsdozentin, Acción Ecológica)
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    News News der Bundesseite Webredaktion Aktion/ Protest/ Demonstration/ Veranstaltung Wirtschaftsordung Über Attac EU Finanzmärkte / Finanzmarktkrisen Wachstumskritik presse@attac.de Mon, 27 Jul 2015 14:25:00 +0200
    "Ende Gelände" ist aufrüttelndes Signal zum Ausstieg aus der Kohle http://www.attac.de/index.php?id=394&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=8295 Verbände und NGOs solidarisieren sich mit friedlichen Protesten gegen Kohlekraft Solidaritätserklärung: "'Ende Gelände' ist aufrüttelndes Signal zum Ausstieg aus einer zerstörerischen Technologie, für den globalen Erhalt der Umwelt und für gelebte Solidarität mit unseren Mitmenschen weltweit, insbesondere denen, die schon heute vom Klimawandel bedroht sind." Die unterzeichnenden Organisationen betonen die Dringlichkeit des Handelns angesichts der dramatischen Folgen des Klimawandels: "Trotz massiver Gefahren und gegen alle Proteste halten die Energiekonzerne unbeirrt an der Kohleförderung und -verstromung fest. Auch die Signale aus Bundes- und Landesregierungen sind völlig unzureichend, um eine Umkehr einzuleiten. Selbst die geplante 'Kohleabgabe' für die dreckigsten Kraftwerke wurde auf Druck der Kohlelobby zurückgenommen". Weiter heißt es in der Erklärung: "Wir, die unterzeichnenden Organisationen, sind erschüttert über diese Politik und die existenzielle Gefährdung von weltweit Millionen Menschen durch den Klimawandel. Wir können angesichts der bedrohlichen Klimakatastrophe nachvollziehen, wenn sich jetzt Menschen zum zivilen Ungehorsam gegen den Kohleabbau gezwungen sehen. Wir erklären uns solidarisch mit allen Menschen in ihrem friedlichen Protest gegen die Kohle." Die Solidaritätserklärung wurde unterzeichnet von (in alphabetischer Reihenfolge): 350.org, Attac Deutschland, BürgerBegehren Klimaschutz, Bundeskoordination Internationalismus (BUKO), Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND e.V.), Bund für Umwelt und Naturschutz - Landesverband NRW e.V., Bund für Umwelt und Naturschutz - Landesverband Sachsen e.V., BUNDJugend NRW, Campact, FIAN Deutschland e.V., Initiative Buirer für Buir, NaturFreunde Deutschlands, Oxfam Deutschland e.V., PowerShift, Robin Wood, Umweltinstitut München e.V., Urgewald, WEED – Weltwirtschaft, Ökologie & Entwicklung e.V.
    Klimacamp im Rheinland und Degrowth Sommerschule
    Vom 7. bis 17. August schlägt das Klimacamp seine Zelte im Rheinischen Braunkohlerevier auf. Dort werden Klima-Aktivist_innen Ursachen und Lösungen der ökologischen Krise diskutieren, alternative Lebensweisen entwickeln und nicht zuletzt zusammen feiern. Attac beteiligt sich an der campbegleitenden Sommerschule. Bei zahlreichen Veranstaltungen und Workshops werden wir Wege aus der Wachstumsgesellschaft diskutieren.]]>
    News News der Bundesseite Webredaktion AG Energie Klima Umwelt jenseits des wachstums?! Energiekonzerne Aktion/ Protest/ Demonstration/ Veranstaltung Wachstumskritik bodo.pallmer@attac.de Fri, 24 Jul 2015 10:21:00 +0200