In diesem Jahr steht die Sommerakademie von Attac unter dem Motto "Globalisierung 2.0 – Analysen, Aktionen, Alternativen". Vom 24. bis 28. Juli treffen sich Attacies und alle Interessierten in Hamburg-Bergedorf, um darüber zu beraten, ob von einer neuen Globalisierung gesprochen werden kann, wenn Regierungen, die viele Jahre auf den freien Markt schworen, Banken retten und verstaatlichen, während gleichzeitig die Macht der Märkte und die Ungleichverteilung weiter zunehmen. Aber auch über Themen wie Demokratisierung, Klimagerechtigkeit, Welthandel und politisches Handwerkszeug werden sich die Teilnehmer_innen der größten Bildungsveranstaltung im Attac-Jahr intensiv auseinandersetzen. Und auch das gemeinsame Feiern wird nicht zu kurz kommen – ein vielseitiges Kulturprogramm wartet auf Euch! Weitere Infos, Programm und Anmeldung
Blockupy: Die Debatte beginnt
Die Blockupy-Proteste am 31. Mai und am 1. Juni waren ein wichtiger Schritt hin zu einem koordinierten europäischen Widerstand gegen das autoritäre Krisenmanagement der Europäischen Union. Der Streit um den Umgang mit der fälschlich als "Sparpolitik" bezeichneten Austeritätspolitik ist nun auch in der deutschen Öffentlichkeit angekommen. Das ist gut so. Und mit dem Polizeieinsatz wird deutlich: Diese autoritäre Politik ist nicht die Zukunft Europas. Solidarität mit den Eingekesselten! Stellungnahme von Attac Twitterwall und Presseartikel
Alter Summit in Athen
Am 7. und 8. Juni tagte der Alter Summit der europäischen sozialen Bewegungen in Athen. Eine Allianz von mehr als 150 Organisationen – Gewerkschaften, sozialen Bewegungen, Nichtregierungsorganisationen und anderen politische Akteuren – aus allen Teilen Europas hat der Öffentlichkeit ein Manifest für den Kampf um ein demokratisches und soziales Europa vorgelegt. Mit der Präsentation des Manifests soll ein Prozess des gemeinsamen solidarischen Kampfes der linken und alternativen Kräfte für ein anderes Europa angestoßen werden. Newsmeldung
Neuer Attac-Basistext
Im neuen Basistext zum Thema "Umverteilen" skizzieren Bruno Marcon und Steffen Stierle sinnvolle Alternativen zur neoliberalen Kürzungspolitik. Denn die extreme Ungleichverteilung der Vermögen ist eine zentrale Ursache der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise. Statt die Reichen heranzuziehen, werden die Kosten vor allem in der Europäischen Union durch Kürzungsdiktate nach unten durchgereicht. Die Krise wird so nur weiter verschärft!
Stattdessen muss es jetzt darum gehen, reiche Haushalte deutlich stärker an der Finanzierung des Gemeinwesens zu beteiligen. Attac-Shop
Europa geht anders
Es ist höchste Zeit, klare Zeichen gegen den Angriff der politischen und finanziellen Eliten auf Demokratie und soziale Rechte in Europa zu setzen. Die neue Plattform Europa geht anders wirbt für ein Europa, in dem kein Mensch von Armut oder Ausgrenzung bedroht ist. Ein Europa in dem es echte Demokratie, umfassende soziale Rechte und Geschlechtergerechtigkeit gibt. Dabei sind viele Attacies aus Österreich, Italien, Frankreich und Deutschland. Wir fordern die Bürgerinnen und Bürger auf, sich dem Aufruf anzuschließen und ihn online zu unterzeichnen. Weitere Infos
Attac Weblog