Die Krisen haben System

Trotz der Rettungspakete für Banken und Unternehmen, trotz der Konjunkturprogramme und endlosen Nachbesserungen wird die Weltwirtschaftskrise in diesem Jahr Millionen von Menschen Arbeitsplatz und Einkommen kosten. Die Hungerkrise ist keinesfalls beendet, auch wenn sie aus den Schlagzeilen verschwunden ist, im Gegenteil, die Zahl der Hungernden steigt, obwohl für alle genügend Nahrung vorhanden ist. Die Klima- und Umweltkrise wird sich verschärfen, wenn Automobil- und Chemiekonzerne gerettet werden, statt die Krise zu nutzen, um endlich zu umweltfreundlichen Konversionen der Produktion in großem Maßstab überzugehen.
 

Die Ursachen der Krisen sind anzugehen!

Die Rahmenbedingungen für die heutige globale Wirtschaftspolitik sind in den vergangenen Jahrzehnten von der Politik bewusst gestaltet worden. Von genau den selben Vertretern der Verhältnisse, die nun versuchen, die Krise auf eine Weise einzudämmen, dass die Verhältnisse nicht verändert werden. Ihr Verständnis von Krisenüberwindung greift deshalb die Ursachen nicht an. Stattdessen geht es darum, die Profitmaximierung des Kapitals so schnell wie möglich wieder zu ermöglichen, ungeachtet der zerstörerischen Folgen für Menschen und Umwelt.

Das globalisierungskritische Netzwerk Attac mischt sich ein, fordert ein echtes Umlenken und entwickelt Alternativen. Diese Krise stellt vieles in Frage- und sie beinhaltet die Chance, grundsätzlich andere Lösungsstrategien für die Probleme unserer Zeit zu suchen.

Gegen weitreichende Veränderungen sträuben sich aber diejenigen, die von den herrschenden Verhältnissen profitieren. Damit sich etwas ändert, brauchen wir Mut zum Widerspruch, einen langen Atem und viele Menschen, die auch nicht länger warten wollen. Gemeinsam können wir Druck entfalten, um wirkliche Alternativen zu entwickeln und demokratische Gestaltungsmöglichkeiten ausbauen- eine andere Welt ist möglich!

 

Hier findet ihr verschiedene Texte Infotexte zum Weiterlesen.

Positionspapier "Wir zahlen nicht für Eure Krise"

Auf dem Attac-Ratschlag in Leipzig wurde am 8.11.2009  eine Erweiterung der Düsseldorfer Erklärung unter dem Titel "Wir zahlen nicht für Eure Krise" verabschiedet. In dem aktualisierten Positionspapier werden zentrale Forderungen von Attac Deutschland angesichts der fortdauernden ökonomischen, sozialen und ökologischen Krisen im globalen Norden und im Süden knapp umrissen. Hier kann das Positionspapier als PDF heruntergeladen werden:

Aktuelle Aktivitäten

E-Petition "Steuern gegen Armut"

Zusammen mit dem schnell wachsenden Kampagnenbündnis "Steuer gegen Armut" macht Attac Druck für die Einführung der Finanztransaktionssteuer. Erster großer Erfolg: Innerhalb von drei Wochen (bis 4.12.) kamen über 50.000 Unterschriften für die Online-Petition an den Bundestag zusammen! Bis 25.12. brauchen wir aber noch viel mehr Unterschriften! Zur Petition

Klimagipfel: Klimagerechtigkeit vor Profit!

Der Börsenbulle droht dem Eisbären! Mit dieser Aktion vor der Frankfurter Börse demonstrierten am 11.12.09, ein Tag vor der Demo zum Klimagipfel in Kopenhagen, Attac-Aktive für Klimagerechtigkeit und gegen die faulen Tricks der Industrieländer.

Neuigkeiten

  • 27.02.15 Attac fordert Spielraum für soziale Reformen in Griechenland

    Andernfalls droht Erstarken rechter Kräfte in südlichen EU-Staatenmehr

    mehr
  • 23.02.15 "Stop TTIP" erreicht 1,5 Millionen Unterschriften

    Anti-TTIP-Bündnisse fordern: Gabriel sollte Kritik in der eigenen Partei ernstnehmenmehr

    mehr
  • 23.02.15 Blockupy: Endspurt für Aktionstag am 18. März hat begonnen

    Demonstration unter Motto "Our time to act has come"mehr

    mehr
Attac Nachrichten RSS-Feed RSS
Feed
Druckversion Druck
Version
A A A


Neuigkeiten

03.03. TTIP-Resolution im EU-Parlament: 375 Organisationen machen Druck gegen das Freihandelsabkommen

"Abkommen ablehnen, die fundamentale Grund- und Freiheitsrechte bedrohen"

mehr
20.02. Schäubles Blockadehaltung droht die Eurozone zu sprengen
mehr
16.02. Politik im Kölner Rosenmontagszug? Selbstverständlich!
mehr

.
.