Züge der Hoffnung - Flüchtlinge aufnehmen!

Die Lage für die mehr als 50.000 Flüchtlinge, die in Griechenland gestrandet sind ist nach wie vor unerträglich .....

01.04.2016

------------------------- Letzte Änderungen: 29.12.2016 --------------------------

APPELL und UNTERSCHRIFTENLISTE

Postadresse für die ausgefüllten Unterschriftenlisten:
"Züge der Hoffnung"  c/o Attac Hamburg  in der Werkstatt 3 ,
Nernstweg 32, 22765 Hamburg

 ONLINE UNTERSCHREIBEN hier (Bitte das Bestätigen per Mail nicht vergessen! ;) )

Unterstützende Organisationen (26.4.16): Attac Deutschland; Attac Hamburg; Attac München; bordermonitoring.eu e.V.; FC Lampedusa Hamburg; Flüchtlingsrat Hamburg; Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt e.V.; HANAU Kein Mensch ist illegal; Initiative Friedrichshain hilft e.V.i.Gr.; Komitee für Grundrechte und Demokratie; Labournet; DIE LINKE. Landesverband Hamburg
(Unterschrift bitte an sig@attac.de)

UNTERSTÜTZT bitte AUCH DIE PETITION: Geflüchtete aus Griechenland und Italien nach Deutschland holen – Relocation jetzt umsetzen!

Dezember 2016: Flüchtlingsinitiativen positionieren sich gegen den Vorschlag der Europäischen Kommission, Geflüchtete ab 3/2017 nach Griechenland zurückzuschicken - PM "Die Europäische Kommission hat am 8.12 vorgeschlagen, dass ab 15.3.2017 die Menschen, die es schaffen, sich von den griechischen Flüchtlingscamps in andere europäische Länder durchzuschlagen, wieder zurückgeschickt werden können. Das Dublin-System müsse stufenweise für Griechenland wieder Geltung haben.(...)"

Eine beachtliche Zahl von LOKALEN INITIATIVEN ZUR AUFNAHME VON GEFLÜCHTETEN  ist entstanden - Übersicht
Das war der Anfang: Fünfzig Menschen aus Idomeni nach Osnabrück bringen

Aus dem Koalitionsvertrag für die Legislaturperiode 2016 bis 2021 im Kreistag des Landkreises Gross-Gerau zwischen Sozialdemokratischer Partei Deutschlands/ Bündnis 90/Die Grünen / Die Linke.Offene Liste / Piratenpartei: (S. 11)  "Die Koalition begrüßt Initiativen wie "Züge der Hoffnung", die vorschlägt, Flüchtlinge mit der Bahn aus Griechenland nach Deutschland zu holen."

 

----------------------------- Ältere Veröffentlichungen ---------------

"WIE WEITER?":
Brief (10.4.2016) an die Unterstützerinnen und Unterstützer

Weitere Sammlung von Unterschriften im Mai (Flyer) und Anfang Juni;
Zur Festlegung der nächsten Schritte:
Workshop und Treffen der Aktiven
auf dem Kongress welcome2stay in Leipzig am 11.6., Vernetzung mit weiteren Initiativen  (Sa 11.6., a. 10:00     b. 17:30) 

Appell auf Griechisch, Englisch, Französisch: faktencheckhellas.org/appell/

Unterstützungsmails

----------------------------------------------

Ein weiterer Appell:
Familien helfen - rasche Visa-Ausstellung über Botschaften und Konsulate ermöglichen!
Bitte den unterschriebenen Appell an Dr Bärbel Kofler , baerbel.kofler@bundestag.de  und an das dt Generalkonsulat Thessaloniki: l@thes.auswaertiges-amt.de schicken.

Ende Mai: Aktion zur bedingungslosen Aufnahme aller Geflüchteten aus Idomeni in die Bundesrepublik - Wendland übergibt Angela Merkel 10 000 Postkarten
Bericht
Ein Koffer voller Postkarten reist zur Kanzlerin

Pro Asyl - Forderungen, Brief an Angela Merkel

 

 

INFOS:

Council of Europe condemns EU's refugee deal with Turkey Text, Guardian-Artikel

Innenministertreffen der EU am 21.4.: Europa hat Griechenland zu einem riesigen Flüchtlingslager gemacht

Staatsmord: Am 17.4. ertranken ca. 400 Flüchtlinge, die in einem Boot von Ägypten nach Italien fliehen wollten.

-------------

Die Lage für die mehr als 50.000 Flüchtlinge, die in Griechenland gestrandet sind – darunter mehr als 10.000 in Idomeni auf den Feldern am Grenzzaun – spitzt sich in diesen Tagen auf drei Ebenen zu

---- ERSTENS

weil es in Griechenland nicht genügend Übernachtungen und Plätze für Flüchtlinge gibt und die Camps auf den Inseln zunehmend den Charakter von Haftanstalten annehmen.

24.Mai: Flüchtlingslager Idomeni wird geräumt, ND;
Medico:
„Die Räumung ist eine Bankrotterklärung der europäischen Flüchtlingspolitik"

Berichte von Pro Asyl , Der Standard

Hellas Solidarität Bochum unterstützt Geflüchtete in Idomeni (Bericht über eine Rundreise und die Abgabe von Spenden)

 Lesbos: Flüchtlinge hinter Mauern und Stacheldraht, Griechenlandsolidarität
Flüchtlinge werden auf Lesbos weggesperrt, Artikel 

Amnesty International: “menschenunwürdige Zustände” in den Flüchtlingsgefängnissen

    60% der in Griechenland ankommenden Flüchtlinge sind Frauen und Kinder. (UNHCR)
    Stern-TV Bericht über Idomeni
;Panorama-Bericht vom 28.4. (ab Min. 13)

EU finanzielle Zuwendung für die Flüchtlinge in Griechenland ist unzureichend, Griechenland Blog

 

---- ZWEITENS

weil Griechenland von der EU und insbesondere von der Regierung in Berlin massiv unter Druck gesetzt wird, die Türkei als „sicheres Drittland“ anzuerkennen, um unmittelbar im Anschluss Abschiebungen im  großen Stil durchzuführen.

Pro Asyl - das neue Flüchtlingsbekämpfungsprogramm der EU-Kommission

 4. April: Pro Asyl: Abschiebungen in die Türkei: Rechtswidriger Akt der Unmenschlichkeit,
Bericht vom 20.Mai: Deal EU-Türkei muss beendet werden!

Berliner Kurier ,   Guardian  

 EU-Türkei-Deal: Griechische Berufungsinstanz stoppt Abschiebungen in die Türkei, Bericht von ProAsyl, 31. Mai 2016 

-----------

Flüchtlinge protestieren gegen ihre Abschiebung, ND 8.4.2016

Trotz Personalmangels auf den griechischen Inseln geht die EU-Kommission davon aus, dass abgelehnte Asylbewerber ab Montag in die Türkei zurückgeschickt werden können. «Das Zieldatum ist der 4. April», bekräftigte eine Sprecherin der Brüsseler Behörde. Radio Bamberg

 Commission: 500 Migrants to be Relocated on Monday, The Press Projekt vom 31. März

Nachrichten aus Griechenland - auf Englisch thepressproject

 Die Abriegelung der Balkanroute wird Leben kosten, DIE LINKE

Zahlreiche Vermisste nach Bootsunglück: Vor Libyens Küste ist ein Flüchtlingsboot mit 120 Passagieren gesunken. 32 Menschen konnten gerettet werden. Auf der Mittelmeerroute steigt die Zahl der Migranten an. Die Zeit, 31. März

Die noch gefährlichere Fluchtroute über Libyen, Pro Asyl

 mehr Infos: http://www.borderline-europe.de/

 

---- DRITTENS

weil die Türkei Tag für Tag dokumentiert, dass sie nicht gewillt ist, die Menschenrechte umfänglich zu respektieren und ihrerseits Flüchtlinge an den Grenzen abweist, im Land selbst inhaftiert und viele wieder abschiebt – auch in Länder, in denen ihnen Tod und Folter droht.

Wortlaut des Abkommens EU-Türkei

Was geschieht mit den Menschen, die in die Türkei abgeschoben werden?

Proteste in mehreren europäischen Ländern gegen den Deal zwischen der EU und der Türkei : Aufruf mit weiteren Links ; SiG-Werkstatt 119

EGB-Erklärung gegen das Abkommen EU-Türkei

Abschiebungen und Haftlager: Der EU-Türkei-Deal und seine verheerenden Folgen,
Pro Asyl , 24.März 2016  

Tötet uns hier aber laßt uns nicht zurück! Aufruf von Flüchtlingen, Handelsblatt-Artikel

Stellungnahme vom Zusammenschluss "Zug der Erinnerung"

 Pro Asyl, 22.4.2016: Abgeschobene Asylsuchende in der Türkei: Eingekerkert und von weiterer Abschiebung bedroht

UND NUN?


Europäische Intellektuelle fordern Solidarität mit Geflüchteten
" (...) Außerdem müssen Flugzeuge und Schiffe zur Verfügung gestellt werden, um alle registrierten Geflüchteten in die nordeuropäischen Staaten zu bringen, die diese objektiv aufnehmen können, anstatt diese in einem kleinen Land zu sammeln, das droht, zum gigantischen Internierungslager und zum Endlager für die Menschlichkeit zu werden. Mehr

Eu-Referent von ProAsyl: Auch Deutschland muss helfen und legale Ausreisewege für die Menschen in Idomeni eröffnen, die unter elenden Bedingungen auf eine Grenzöffnung warten, bevor Flüchtlinge umkommen. Mehr

Komitee für Grundrechte und Demokratie - Brief an die Bundesregierung, 23.März 2016
Wenn Europa noch glaubwürdig von Menschenrechten reden will, muss es jetzt legale Fluchtwege für alle Flüchtlinge öffnen. Ein sich selbst einzäunendes Europa ist nicht unser Europa. Mehr

Bodo Ramelow:
Da einige unserer Thüringer Erstaufnahmeeinrichtungen gerade nicht genutzt werden, könnte ich mir vorstellen, dass wir in einer koordinierten Aktion Menschen aus Idomeni aufnehmen. Dazu müssten sich mehrere Bundesländer zusammentun und der Bund müsste logistische Hilfe leisten und die Visa bereitstellen. Mehr

Belastungsgrenze? Viele Asylunterkünfte stehen leer - Bericht: Nur noch die Hälfte der Plätze in Erstaufnahmeeinrichtungen für Flüchtlinge sind belegt - 191.000 Betten sind frei Mehr

Die Türkei-Lösung ist keine - "Es gibt keine Lösung für die Flüchtlingskrise außer der Behebung der Fluchtursachen. Das allerdings geht nur durch einen fundamentalen Systemwechsel, denn die Flüchtlinge sind eine direkte Folge unseres auf Krieg und Ausbeutung basierenden Wirtschaftssystems. (...) Jetzt ist es an der Zeit, unser Willkommen zu vertiefen und zu erneuern – nicht nur aus Wohltätigkeit, sondern um gemeinsam die zerstörerischen Mechanismen unserer Zivilisation zu verändern. Jetzt ist es an der Zeit, das Willkommen, das unser Herz aussprechen möchte, mit einer Strategie zu verbinden, die für alle zu einem Gewinn und einem Neustart wird. Es gibt hoffnungsvolle Modellprojekte. Eines davon ist Riace in Italien:          Hinter den Schlagzeilen

 Initiative „Züge der Hoffnung“ begrüßt Besuch hoher christlicher Würdenträger auf Lesbos Brief 
Gemeinsame Erklärung der Kirchenführer, 16.4.2016
Berichte in nd

 

Unterbringungsmöglichkeiten... für ALLE Obdachlosen Artikel.
.. a recent photographic report of the British newspaper «Daily Mail», listing at least 100 abandoned luxury hotels in the area going from Graz in Austria, to Germany and Italy ... Many of these abandoned hotels are in Austria(...) 

 The Guardian: “The scandal of Europe’s 11m empty homes”.: In Spain there are more than 3.4 million vacant homes, in France and Italy, two million, in Germany 1.8 million and in the UK 700,000. Many of these homes have never been inhabited because they are located in enormous holiday resorts. They have been built in the period of the real-estate bubble which contributed to the international financial crisis of 2007-08.(...)

----------------------------------------------------------------------------------------------------------

Zu den vielfältigen Herausforderungen bei der Durchsetzung einer humanitären und gerechten Flüchtlingspolitik : SiG Werkstatt 119

Zu der Bekämpfung der Fluchtursachen - nicht der Flüchtlinge!!!
Sand im Getriebe Nr.118

Sand im  Getriebe Nr.119: Flüchtlinge aufnehmen!

Deal EU-Türkei: Eine Schande!/ Proteste in Spanien / Etienne Balibar: das Ende der EU? / Geflüchtete in Europa aufnehmen! / Appell „Züge der Hoffnung“/ Solidarität mit Roma und Sinti

 

 -------------------------------------

Zur Übersicht