II.1 Arbeitsblatt: Kritik des Homo oeconomicus

Das Arbeitsblatt setzt sich kritisch mit der Prämisse auseinander, dass ökonomische Modelle grundsätzlich von reiner individueller Nutzenmaximierung ausgehen sollten. Zunächst können die Lernen- den anhand eines Experimentes nachvollziehen, dass sich in aller Regel nur eine Minderheit im strengen Sinne nutzenmaximierend auf Kosten anderer verhält. Anschließend können sie sich anhand zweier Texte eingehender mit Argumenten gegen entsprechende Modellannahmen auseinandersetzen. Als Grundlage dienen ein Auszug zum Thema Verhaltensökonomik aus dem Buch Welt der Wirtschaft (M1) sowie ein Auszug aus dem Buch Machonomics (M2), das auf die Geschlechtsblindheit ökonomischer Theoreme verweist, die vielfach von Frauen geleistete Arbeit nicht abbilden.