Basistext 33: Sozialstaat oder: Globale Soziale Rechte?

Haben "Sozialstaatsverteidiger" überhaupt eine Chance, gegen die allfälligen Vorurteile anzugehen? Dieser Attac­BasisText ermutigt geradezu dazu. Er enthält Rüstzeug für die Debatte um die nationale wie globale Erneuerung des Sozialstaats.

03.04.2009

AutorInnen: Werner Rätz / Horst Lüdtke

96 Seiten, EUR 6.50   sFr 12.00, ISBN 978-3-89965-344-1, VSA-Verlag Hamburg, hgg. vom Attac Trägerverein

Umfragen zeigen, dass die Mehrheit der Bundesbürgerinnen und Bundesbürger den Sozialstaat und seine kollektiven Sicherungssysteme nicht aufgeben will. Gerade in der Wirtschaftskrise erweist sich seine Bedeutung. Diese Einschätzung ist in allen westeuropäischen Nationen ähnlich. Entsprechend führt die Ankündigung von Sozialreformen zu Protest und Widerstand.

"Die globalisierungskritische Bewegung versteht sich auch und vor allem als soziale Bewegung. Sie muss diesem Anspruch nicht zuletzt dadurch gerecht werden, dass sie sich mit der sozialen Frage hier und heute auseinandersetzt. Es wird auf Dauer nicht möglich sein, auf der internationalen Ebene zu agieren, zu argumentieren und sich zu vernetzen, wenn sich 'zu Hause' die Perspektiven für viele Menschen verschlechtern."

Die Autoren

Werner Rätz ist einer der Initiatoren von Attac Deutschland und Mitarbeiter der Informationsstelle Lateinamerika (ila); Horst Lüdtke ist Mitglied in der Attac AG "Genug für alle" und arbeitet bei der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Bonn/Euskirchen.

Inhaltsübersicht

  1. Was ist zu verteidigen?
  2. Der Sozialstaat – woher und wohin?
  3. Die Demografie lügt nie, oder?
  4. Alterssicherung: Können wir uns Oma und Opa noch leisten?
  5. Gesundheitsversorgung: Wie krank ist die Gesellschaft?
  6. Was können wir tun?
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