Chris Methmann: Leere Worte, nichts dahinter

Die klimapolitische Bilanz der G8 ein Jahr nach Heiligendamm

18.06.2008

Schon als Angela Merkel in Heiligendamm vor die Presse trat und verkündete man “ziehe ernsthaft in Erwägung”, den globalen CO2-Ausstoß bis 2050 zu halbieren, war klar, dass wieder einmal nur heiße Luft produziert worden war. Die Aussage der Bundeskanzlerin, es handle sich um einen “Riesenerfolg”, wirkte angesichts der vielen Millionen Menschen, die schon heute durch Dürrekatastrophen, Stürme und steigende Meeresspiegel existenziell bedroht sind, nur noch zynisch. Ein Jahr später ist angesichts dieser völlig unverbindlichen Beschlusslage kaum messbar, ob die G8 ihre Versprechen gehalten haben. Ein genauer Blick offenbart aber, dass die klimapolitische Bilanz der G8 verheerend ist.

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