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Konzernfrei

Auf dem Strommarkt geht es um Milliardengewinne. Der größte Teil davon landet bei EON, RWE, Vattenfall und EnBW. Sie entstanden in ihrer heutigen Form erst mit der Liberalisierung des Strommarktes von 1998. Innerhalb kurzer Zeit sicherten sie sich durch Fusionen und Aufkäufe 80 Prozent der Stromerzeugung. Zusätzlich kontrollieren sie das gesamte deutsche Übertragungsnetz. Die großen Vier treten mit unverhohlenem Machtbewusstsein wie ein Staat im Staate auf. Zentrales Ziel ihres Handelns ist die Profitmaximierung.


Auf dem internationalen Strommarkt tobt ein Kampf der Giganten. In der EU  konkurrieren derzeit zehn Riesen- Stromkonzerne mit allen Mitteln  um die beste Positionierung. RWE und EON schlucken kleinere Konkurrenten in Osteuropa. Experten erwarten, dass lediglich fünf Konzerne den Verdrängungswettbewerb überstehen - und die europäischen Regierungen erfüllen ihren „Champions“ regelmäßig fragwürdige Wünsche. Attac fordert ein Ende der Konzernwirtschaft bei der Energie- versorgung. Die Konzerne müssen enteignet, zerlegt und in kleinere Einheiten überführt werden, die demokratisch kontrollierbar sind. 

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