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Die Strategie der Strohalme

 

Indien/D 2010, 56 min, hindi/deutsch mit dt. UT

 

 

 

Die Region Delhi ist eines der größten Industriezentren der Welt. Hier arbeiten 4 bis 5 Millionen IndustriearbeiterInnen zu Bedingungen der Überausbeutung. 14 von ihnen kommen im Film zu Wort. Sie schildern ihren Alltag und erzählen, wie die Arbeitsbedingungen seit der Niederschlagung eines Generalstreiks im Jahr 1979 immer prekärer wurden. Sie sprechen über die Repression und die Möglichkeiten, sich kollektiv zur Wehr zu setzen.Bärbel von kanalB und Jürgen von der Bundeskoordination Internationalismus (BUKO) bieten anschließend eine Diskussion darüber an, welche Formen lokaler Kämpfe sich in den Sonderwirtschaftszonen in Indien entwickelt haben und ob und wie diese Kämpfe in den Widerstand gegen die konzerngetriebene Globalisierung eingebettet sind.

Bei der Veranstaltung handelt es sich um einen Kooperationsveranstaltung von KanalB (www.kanalb.org/) und BUKO (www.buko.info/)

wird gezeigt am Donnerstag um 22 Uhr

 

Geraubte Zukunft (Hijacked Future)

Von der Kontrolle des Saatguts und der Zukunft unserer Ernährung

 

 

45 Minuten, Englisch mit deutschen Untertiteln

 

Film von David Springbett, Asterisk Productions Productions Agrar Koordination www.agrarkoordination.de

Unsere Nahrungsproduktion ist vom Öl abhängig, unsere Ernährungssicherheit wird durch den Klimawandel bedroht und wir verlieren  die Kontrolle über unsere Ernährung. Multinationale Konzerne kontrollieren das Öl, den Agrarhandel, die Ernährungsindustrie, patentieren Sorten und monopolisieren die Züchtung.  Der Film stellt die industrielle Landwirtschaft Kanadas der  kleinbäuerlichen Produktion in Äthiopien gegenüber. In Kanada haben die Farmer die Kontrolle über ihr Saatgut verloren und sind abhängig, in Äthiopien wird die Vielfalt erhalten und werden neue Wege zur Erhaltung der Ernährungssicherheit gegangen. Man gewinnt den Eindruck, dass wir dort viel für die Zukunft lernen können.
Geraubte Zukunft beschreibt die Gefahren für die Welternährung. Dabei ist die Rolle der Bauern und Bäuerinnen weltweit von größter Bedeutung. Behalten sie die Kontrolle über ihr Saatgut? Welcher Gefahr liefern wir uns aus, wenn wir uns auf immer weniger Sorten verlassen? Warum wird im norwegischen Permafrost eine Genbank  gebaut, die die gesamte landwirtschaftliche Vielfalt der Welt schützen soll? Wie können wir die Kontrolle über die Nahrung auf unseren Tellern zurück-
erlangen?

wird gezeigt am Freitag 22.00 Uhr

 

"das war mein wohnzimmer" - ein heimatfilm


ein film von ellen fernandez, joern bruns, anke heidorn und thomas deuber, 57 min

 

 

 

Der Film stellt den Versuch dar, die 30jährige Geschichte des selbstverwalteten Jugendzentrums "Unser Haus" in Hamburg-Bergedorf abzubilden. Mit Hilfe alten Film- und Fotomaterials, sowie Interviews mit ehemaligen und aktuellen Besucherinnen und Besuchern des Hauses wird das Leben im Haus gezeigt. Am Beginn dieser Geschichte steht die Besetzung eines alten Fabrikgebäudes und am Ende der Jugendtreff "Unser Haus". Der Film, der Schlaglichter aus dieser Geschichte zeigt, wurde von Ehemaligen gedreht. Thomas Deuber, Lehrer an der Gesamtschule Bergedorf, war damals dabei und besuchte jahrelang als Gast das Haus. Er ist Mitautor des Filmes und steht nach der Filmvorführung für eine Diskussion zur Verfügung.

wird gezeigt am Samstag um 20.00 Uhr

 

 

 

Günstiger um jeden Preis - Hauptsache billig

 

2010, Autor Mirko Tomic, 45 min, SWR-Fernsehen


Ein Laptop zum Schnäppchenpreis! Daß der Preis durch miserable
Lohnbezahlung und die Gier nach Profi  t entstand, ist für die meisten
uninteressant. Eine Reise zu den Produktionsstätten zeigt die harten
Arbeitsbedingungen.
In China, wo die PCs hergestellt werden für Löhne zwischen 80 und 100
Dollar im Monat, in Bangladesch, wo fast alle europäischen Verkäufer
ihre Kleiderwaren nähen lassen für noch geringere Löhne und in Almeria,
Spanien, wo marokkani-sche und lateinamerikanische Frauen für ein paar
Cent unter Plastikplanen Gemüse anbauen, das in Deutschland supergün-
stig zu haben ist.
Autor Mirko Tomic war mit einem Filmteam dort und hat sich die Arbe-
itsbedingungen angesehen. Genauso wie Vertreter von Hilfsorganisa-
tionen und Gewerkschafter, die gegen die Gier nach dem Profi  t auf dem
Rücken anderer kämpfen. Bisher vergeblich. Die kleinen Preise gewinnen
am Ende immer. Auch, weil Verbraucher die Augen fest verschließen,
wenn der Preis stimmt.                


wird gezeigt am Donnerstag, 22.00 Uhr

 

 

Al Nakba Teil 2

 

Palästina 2008, 90 min, Regie: Rawan al-Damen, in dt. Übersetzung.

Bisher  einziger palästinensischer Dokumentarfilm über die palästinensische 
Tragödie Al Nakba. Um die Fragen des Nahostkonflikts verstehen zu  kön-
nen, muss man die Geschichte kennen. Die Regisseurin stützte sich auf Do-
kumente,  von denen viele erst in den letzten Jahren durch Unterstützung
israelischer  Intellektueller an die Öffentlichkeit gelangten. Dramatische Bilder,  schmerzhafte Augenzeugenberichte - ein Film, der international Aufsehen
erregt. 

Teil 2: 1947 bis 2008, Ethnic Cleansing & The On-going Nakba.

wird gezeigt am Freitag 22.00 Uhr

 

Film zum Bankentribunal

 

90 min


Im “Hauptfilm” wird das Bankentribunal in seiner ganzen Breite dargestellt. Von der Eröffnung durch die Richter durch die ‚Beweisaufnahmen‘, mit Einblicken in alle sechs Anhörungen (allerdings je nur wenige Minuten) bis zum Spannungs-Höhepunkt am Samstagnachmittag und dem Urteil am Sonntagvormittag.
Auch ein Ausschnitt aus der Podiumsdiskussion danach ist zu sehen.

Als kleines Extra wird der wirklich sehenswerte Auftritt von Urban Priol und Georg Schramm gezeigt.

wird gezeigt am Samstag 20.00 Uhr

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