Mittwoch 17:00 Uhr - 18:30 Uhr

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Aktionen anmelden - oder nicht!?

Referent: Boris Loheide (Attac-Aktionsunterstützer)

Politische Aktionen im öffentlichen Raum müssen nach dem Versammlungsgesetz angemeldet werden. Das gilt auch für sogenannte "Spontandemos". Wie und wann mensch das macht, was das bedeutet, wann Ihr eine Versammlung als Anmelder besser auflöst - und wann Ihr besser gar nicht erst anmeldet - das erfahrt Ihr in diesem Workshop. Wir freuen uns auf Eure Erfahrungen mit Anmeldungen und Nicht-Anmeldungen.

Flash- und andere Mobs: Apple veräpplen

Referent/in: NN

Unangemeldet zusammenfinden (organisiert oder nur lose verabredet), Lärm machen, Botschaft hinterlassen - und wieder verschwinden. Der Flashmob (oder auch "Smartmob") ist eine der moderneren Protestformen. Was einen guten Mob ausmacht, das erfahrt ihr hier.

Konkret wollen wir für den Aktionstag zu Steuertricks (Ende Mai) Flashmob-Varianten diskutieren und ggf. ausprobieren, mit denen mensch Apple-Stores oder Gravis-Läden aufmischen kann.


Donnerstag 09:30-13:00 Uhr

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Basteln für Bewegung: Puppen, Requisiten, Demotech-Türme

ACHTUNG: Dieser Workshop findet in der ein oder anderen Besetzung theoretisch zu jeder Zeit statt. Er dient zum Rein- und Rausschnuppern, sich festhämmern oder ein eigenes Projekt mit Hilfe umsetzen. Aber nicht alle Referent_innen sind zu jeder Zeit da.

  • Requisiten: Ob großer Käfig oder Pappmaché-Kopf - mit Dachlatten, Hasendraht, Zuggurten und viel Kreativität ist fast alle möglich. Zu einem vertretbaren Preis.
  • (Groß)Puppen: Die Großpuppe war lange Zeit der Goldstandard unter den Aktionsmaterialien. Aufgeschultert kann sie sowohl bei Demos als auch bei Aktionen dabei sein und ist immer ein Blickfang. Gibt's natürlich auch kleiner...
  • Zum Banner aufhängen und durch die Gegend tragen - als Stellwand oder Aktionsmaterial. Demotechtürme sind vielseitig, günstig, leicht und zusammengelegt gut zu transportieren. Jede/r sollte einen haben.
Aktionsfilmen & Mobiclips: Bewegte Bilder

Referent: Jannik (Filmer)

Bitte bringt Euren (halbwegs flotten) Laptop mit! Bei Apple taugt iMovie als Programm, für Windows gibt's Software vom Referenten.

Videos sind die neuen (bewegten) Bilder - sie sagen mehr als 1000 Worte bzw. Zeichen auf Papier. Mit einem schönen Filmchen lässt es sich besser mobilisieren oder die Aktion im Nachhinein noch gut verbreiten, egal ob viral oder ganz traditionell per Beamer und Leinwand bei der nächsten Saalveranstaltung.

Mobiclips und Aktionsvideos gehören tatsächlich zunehmend zum Standard der Bewegung, 90 Sekunden für Youtube und Facebook sollten grade für größere und aufwendige Aktionen drin sein, zumindest ab und zu.

Wie ihr das hinbekommt, mit Skriptplanung, Dreh, Materialauswahl und Schnitt - ohne an der Technik zu verzweifeln - das erfahrt Ihr von unserem erfahrenen (Aktions)Filmer.

 

 


Ansprechpartner: Jannik (Filmer)
Von der Aktion zur Strategie & zurück: Wie plant mensch Weltveränderung?

** Eine Teilnahme an allen drei Vormittagen ist erwünscht. **

Meist reichen einzelne Aktionen nicht aus, um politische Veränderung zu erreichen. Daher sind Strategien, die klären, wie, wo, wann und von wem welche Aktionen eingesetzt werden, so wichtig.

Der Workshop beginnt mit der Frage, welche Idee von sozialem Wandel wir eigentlich jeweils im Kopf haben und welches (Selbst-)Verständnis uns in unserem Aktivismus leitet.

Davon ausgehend lassen wir uns anregen von theoretischen Modellen und beispielhaften Kampagnen, Soziale Bewegungen und deren Strategien: Von der Unabhängigkeitsbewegung in Indien über die Bürgerrechtsbewegung in den USA, Anti-Atom-, Anti-Gentechnik, globalisierungskritische Bewegungund andere.

Damit gelangen wir an Handwerkszeug für die Entwicklung und Planung strategischen Handelns für unsere jeweiligen eigenen Themen und Bereiche, in den wir aktiv sind.

Schnupperklettern & Freies Klettern

ACHTUNG: Zeitlich nicht festgelegt. Achtet auf die Ansagen der Trainer_innen und meldet Euch bei Interesse.

Bäume besetzen, Strukturen erklimmen, Nazis den Weg versperren, Banner von Fassaden hängen: Spektakuläre Aktionen sind möglich, wenn mensch weiß, wie es geht. Wer in luftiger Höhe agieren will, kann hier schon mal ausprobieren, ob er oder sie das Zeug bzw. die Schwindelfreiheit dafür hat. Rauf auf den Baum, rüber zum Nächsten und dann… Abseilen! Wenn Euch das Spaß macht, seid Ihr reif für einTraining, wie es die freie Kletterszene mehrmals im Jahr anbietet.

AktionskletterInnen mit abgeschlossener Ausbildung können gerne frei herumklettern, üben und sich austauschen, sofern sie die Schnuppernden nicht stören.

Renitente Rhythmen - Sambatrommeln

Ob um „Latsch-Demos“ aufzupeppen, kreative Aktionen zu unterstützen oder direkte Aktionen und Blockaden zu gestalten, ob um Spaß am Widerstand zu haben oder ob bewusst Rigidem und Repressivem mit Hüftschwung und Power etwas entgegenzusetzen: Samba-Trommeln ist vielseitig einsetzbar!

In dem Kurs lernt ihr die Grundzüge kennen und werdet am Ende selbstständig zwei bis drei Rhythmen spielen können. Ziel ist die Teilnahme am Aktionstag am Samstag.

Der Kurs ist Ein guter Einstieg, um sich auf z. B. auf Protestcamps zu spontanen Samba-Gruppen zusammen zu finden oder sogar vor Ort eine eigene Gruppe zu gründen und weiterzulernen.


Frage gestellt von:
Argumentation vs. Stammtischparolen

Der völkische Mob und seine Nazi-Unterstützer erobern viele Stammtische. Dagegen tun wir etwas. Wir trainieren unsere Nerven und Argumente gegen die Vollpfosten am reaktionären Ende der Republik - und dann aber... - Stopp: Damit gehen wir auf deren Niveau. Besser: Argumentationstraining gegen Stammtischparolen Ein Argumentationstraining ist eine Art Werkstatt, ein Labor, eine offene Lernsituation. Wir lernen durch das gemeinsame Üben und die spielerische Auseinandersetzung mit der Realität. Hier bekommt mensch auch – aber keineswegs nur – Wissen geliefert... Wir überprüfen politische Erklärungen, Argumente, Schlagwörter und Parolen auf ihre emotionale Basis, Wirkung und sachliche Angemessenheit und erproben eventuelle Gegenstrategien. - Und Spaß macht's auch noch. - Ach ja: Auch wir haben Stammtischparolen. :-(


Ansprechpartner: Rolf Läpple (Attac Schwäbisch-Hall, Läpple-Kommunikation) (http://laepple-kommunikation.de/)
Politisches Straßentheater

** Die Teilnahme an allen drei Vormittagen ist erwünscht. **

Wir benutzen Theater als Methode, komplexe Themen kreativ und reduziert an die Öffentlichkeit zu bringen.

Denn: Politisches Straßentheater ist Politk und Theater. Aufmerksamkeit ist garantiert. In diesem Workshop wird auf eine Beteiligung am Samstag bei der Aktion hingearbeitet.

Nach einigen spassigen Warm-Up Übungen machen wir ein Rollen-Training: u.a. Rollentausch und Doppeln. Gemeinsam wählen wir dann einen politischen Konflikt bzw. ein aktuelles Thema aus - und eine passende Form des Theaters bzw. der Performance (z.B. Unsichtbares Theater, Bewegungstheater, Dialog...)

Aktuell wären z.B. die Themen Klima/Kohle oder auch Finanzmärkte/Steuern/10JahreKrise.


Donnerstag 14:30-16:00 Uhr

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Basteln für Bewegung: Puppen, Requisiten, Demotech-Türme

ACHTUNG: Dieser Workshop findet in der ein oder anderen Besetzung theoretisch zu jeder Zeit statt. Er dient zum Rein- und Rausschnuppern, sich festhämmern oder ein eigenes Projekt mit Hilfe umsetzen. Aber nicht alle Referent_innen sind zu jeder Zeit da.

  • Requisiten: Ob großer Käfig oder Pappmaché-Kopf - mit Dachlatten, Hasendraht, Zuggurten und viel Kreativität ist fast alle möglich. Zu einem vertretbaren Preis.
  • (Groß)Puppen: Die Großpuppe war lange Zeit der Goldstandard unter den Aktionsmaterialien. Aufgeschultert kann sie sowohl bei Demos als auch bei Aktionen dabei sein und ist immer ein Blickfang. Gibt's natürlich auch kleiner...
  • Zum Banner aufhängen und durch die Gegend tragen - als Stellwand oder Aktionsmaterial. Demotechtürme sind vielseitig, günstig, leicht und zusammengelegt gut zu transportieren. Jede/r sollte einen haben.
Verschlüsselt mailen und messagen

Referent/in: NN

Per Mail verschlüsselt kommunizieren ist eine Aufgabe, die über kurz oder lang auf jede/n Aktivist_in zukommt, der/die sich wahlweise mit dem Anmalen von Apple-Schaufenstern, dem Blockieren von Nazis oder Kohlegruben oder auch dem Adbusting in Gruppenstärke beschäftigt. Es wäre halt blöd, wenn die Ordungskräfte oder der politische Gegner schon im Vorfeld wüsste, was mensch so vorhat.

Dazu kommt noch das simple Thema Privatspäre - und zwar nicht nur Deine, sondern auch die Deines/er Gesprächspartner_in.

D.h.: Mails verschlüsseln gehört einfach dazu. Und eine Alternative zu WhatsApp eigentlich auch. Hier erfahrt Ihr wie's geht.

Aktiv in Social Media

Referent/in: NN

Mensch kann sie hassen - aber sich aus den Sozialen Medien (Facebook, Twitter, Instagramm) rauszuhalten bedeutet, einen großen Teil speziell der jungen Menschen schlicht zu ignorieren. Also: Was tun?

In diesem Workshop lernen wir die Grundlagen des Web 2.0 und diskutieren, wie man es politisch nutzt, ohne zu viel Daten von sich als Person preiszugeben.

Skills for EndeGelände: Aktionstraining für zivilen Ungehorsam A

Referent/in: Christian (Skills4Action, Attac)

Keine Aktion des zivilen Ungehorsams ohne Vorbereitung! - Im Aktionstraining geht es um alles, was Teilnehmer_innen von Aktionen wie "Ende Gelände", Straßenblockaden etc. benötigen könnten und worauf sie vorbereitet sein sollten: Persönliche Motivation, Bezugsgruppen bilden, Entscheidungsfindung, Blockadetechniken, Umgang mit Ängsten/Sorgen/Aggressionen und der Polizeim, rechtliche Fragen...

Der Schwerpunkt liegt dieses Jahr auf den Aktionen von EndeGelände - der Kampagne gegen Kohlekraft und Klimawandel.

Bitte kommt zu BEIDEN Nachmittagsblöcken. Hier geht's auch und viel um Gruppendynamik.


Ansprechpartner: Christian (Skills4Action, Attac)
Aktionen gekonnt planen

Für flüchtige BeobachterInnen sehen gelungene Aktionen spielerisch-leicht aus, sie informieren, erstaunen, bringen zum Lachen, zum Nachdenken oder sie gehen echt unter die Haut. Sie machen sehr oft auch den Beteiligten viel Spaß.

Davor steht aber eine ganze Menge kluger Überlegungen: Wie kommen wir vom politischen Problem zur passenden Aktionsidee? Welche Ziele hat unser Handeln und wie kann eine Aktion zu deren Erreichen wirklich
beitragen? Und wie genau setzen wir das dann um, an was muss alles gedacht werden?

Referenten:

  • Helge Bauer (ausgestrahlt) setzt seit Jahren ganz verschiedene Aktionen um - von Klein bis Groß, für ausgestrahlt, attac, Blockupy...
Schnupperklettern & Freies Klettern

ACHTUNG: Zeitlich nicht festgelegt. Achtet auf die Ansagen der Trainer_innen und meldet Euch bei Interesse.

Bäume besetzen, Strukturen erklimmen, Nazis den Weg versperren, Banner von Fassaden hängen: Spektakuläre Aktionen sind möglich, wenn mensch weiß, wie es geht. Wer in luftiger Höhe agieren will, kann hier schon mal ausprobieren, ob er oder sie das Zeug bzw. die Schwindelfreiheit dafür hat. Rauf auf den Baum, rüber zum Nächsten und dann… Abseilen! Wenn Euch das Spaß macht, seid Ihr reif für einTraining, wie es die freie Kletterszene mehrmals im Jahr anbietet.

AktionskletterInnen mit abgeschlossener Ausbildung können gerne frei herumklettern, üben und sich austauschen, sofern sie die Schnuppernden nicht stören.

Adbusting: Werbung jagen, Botschaften neu gestalten

Die Welt ist voll von nerviger Werbung und fiesen Botschaften noch fieserer Konzerne. Eine weltweite Bewegung versucht diesem Overkill entgegenzuwirken und die kommerziellen Botschaften sinnvoll "umzugestalten" - oder auch mal ganz eigene Botschaften "formatfgerecht" zu entwickeln.

Wie kannst du durch kleine aber feine Veränderungen der Werbung eine neue Bedeutung verleihen oder sie sogar komplett umkehren? Im Praxisteil machst Du es!


Ansprechpartner: Der Werbung-Jäger (Aktionsakademie)

Donnerstag 16:30-18:00 Uhr

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Film: Direkte Aktion - Eine Einführung

Eine filmische Einführung mit Erklärungen und Beispielen.

Dabei werden die Prinzipien von "Direct Action" beschrieben, vor allem aber sollen Phantasie, Kreativität und Willen zu wirksamer Aktion durch die vielen Beispiele von einfachen Aktionen mit geringen Mitteln, Sabotage, Straßentheater, Kommunikationsguerilla usw. angeregt werden.

Direkte Aktion

Was ist und was will 'direct action' eigentlich? Was steckt hinter dem Gedanken, in die Prozesse, die uns stören, wirklich selber einzugreifen anstatt dauernd nur an andere zu appelieren? Und vor allem: Wie geht das? Welche Aktionsform passt in welchem Moment? Wie kann ich verschiedene Aktionsformen kombinieren, um daraus eine schlagkräftigere Mischung zu machen?

In dem Workshop kann es um Baumbesetzungen, Schienenaktionen, Luftblockaden, Wasseraktionen, Straßentheater, Feldbefreiungen, Gegensaaten, Entzäunungsaktionen, gefälschte (Behörden)Schreiben, Ankettaktionen, Stinkbomben, angemalte Fassaden, Betonblöcke oder Tripods gehen - ganz wie ihr wollt!

Skills for EndeGelände: Aktionstraining für zivilen Ungehorsam A

Referent/in: Christian (Skills4Action, Attac)

Keine Aktion des zivilen Ungehorsams ohne Vorbereitung! - Im Aktionstraining geht es um alles, was Teilnehmer_innen von Aktionen wie "Ende Gelände", Straßenblockaden etc. benötigen könnten und worauf sie vorbereitet sein sollten: Persönliche Motivation, Bezugsgruppen bilden, Entscheidungsfindung, Blockadetechniken, Umgang mit Ängsten/Sorgen/Aggressionen und der Polizeim, rechtliche Fragen...

Der Schwerpunkt liegt dieses Jahr auf den Aktionen von EndeGelände - der Kampagne gegen Kohlekraft und Klimawandel.

Bitte kommt zu BEIDEN Nachmittagsblöcken. Hier geht's auch und viel um Gruppendynamik.


Ansprechpartner: Christian (Skills4Action, Attac)
Aktionen gekonnt planen

Für flüchtige BeobachterInnen sehen gelungene Aktionen spielerisch-leicht aus, sie informieren, erstaunen, bringen zum Lachen, zum Nachdenken oder sie gehen echt unter die Haut. Sie machen sehr oft auch den Beteiligten viel Spaß.

Davor steht aber eine ganze Menge kluger Überlegungen: Wie kommen wir vom politischen Problem zur passenden Aktionsidee? Welche Ziele hat unser Handeln und wie kann eine Aktion zu deren Erreichen wirklich
beitragen? Und wie genau setzen wir das dann um, an was muss alles gedacht werden?

Referenten:

  • Helge Bauer (ausgestrahlt) setzt seit Jahren ganz verschiedene Aktionen um - von Klein bis Groß, für ausgestrahlt, attac, Blockupy...
Schnupperklettern & Freies Klettern

ACHTUNG: Zeitlich nicht festgelegt. Achtet auf die Ansagen der Trainer_innen und meldet Euch bei Interesse.

Bäume besetzen, Strukturen erklimmen, Nazis den Weg versperren, Banner von Fassaden hängen: Spektakuläre Aktionen sind möglich, wenn mensch weiß, wie es geht. Wer in luftiger Höhe agieren will, kann hier schon mal ausprobieren, ob er oder sie das Zeug bzw. die Schwindelfreiheit dafür hat. Rauf auf den Baum, rüber zum Nächsten und dann… Abseilen! Wenn Euch das Spaß macht, seid Ihr reif für einTraining, wie es die freie Kletterszene mehrmals im Jahr anbietet.

AktionskletterInnen mit abgeschlossener Ausbildung können gerne frei herumklettern, üben und sich austauschen, sofern sie die Schnuppernden nicht stören.

Adbusting: Werbung jagen, Botschaften neu gestalten

Die Welt ist voll von nerviger Werbung und fiesen Botschaften noch fieserer Konzerne. Eine weltweite Bewegung versucht diesem Overkill entgegenzuwirken und die kommerziellen Botschaften sinnvoll "umzugestalten" - oder auch mal ganz eigene Botschaften "formatfgerecht" zu entwickeln.

Wie kannst du durch kleine aber feine Veränderungen der Werbung eine neue Bedeutung verleihen oder sie sogar komplett umkehren? Im Praxisteil machst Du es!


Ansprechpartner: Der Werbung-Jäger (Aktionsakademie)

Freitag 09:30-13:00 Uhr

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Basteln für Bewegung: Puppen, Requisiten, Demotech-Türme

ACHTUNG: Dieser Workshop findet in der ein oder anderen Besetzung theoretisch zu jeder Zeit statt. Er dient zum Rein- und Rausschnuppern, sich festhämmern oder ein eigenes Projekt mit Hilfe umsetzen. Aber nicht alle Referent_innen sind zu jeder Zeit da.

  • Requisiten: Ob großer Käfig oder Pappmaché-Kopf - mit Dachlatten, Hasendraht, Zuggurten und viel Kreativität ist fast alle möglich. Zu einem vertretbaren Preis.
  • (Groß)Puppen: Die Großpuppe war lange Zeit der Goldstandard unter den Aktionsmaterialien. Aufgeschultert kann sie sowohl bei Demos als auch bei Aktionen dabei sein und ist immer ein Blickfang. Gibt's natürlich auch kleiner...
  • Zum Banner aufhängen und durch die Gegend tragen - als Stellwand oder Aktionsmaterial. Demotechtürme sind vielseitig, günstig, leicht und zusammengelegt gut zu transportieren. Jede/r sollte einen haben.
Aktionsfilmen & Mobiclips: Bewegte Bilder

Referent: Jannik (Filmer)

Bitte bringt Euren (halbwegs flotten) Laptop mit! Bei Apple taugt iMovie als Programm, für Windows gibt's Software vom Referenten.

Videos sind die neuen (bewegten) Bilder - sie sagen mehr als 1000 Worte bzw. Zeichen auf Papier. Mit einem schönen Filmchen lässt es sich besser mobilisieren oder die Aktion im Nachhinein noch gut verbreiten, egal ob viral oder ganz traditionell per Beamer und Leinwand bei der nächsten Saalveranstaltung.

Mobiclips und Aktionsvideos gehören tatsächlich zunehmend zum Standard der Bewegung, 90 Sekunden für Youtube und Facebook sollten grade für größere und aufwendige Aktionen drin sein, zumindest ab und zu.

Wie ihr das hinbekommt, mit Skriptplanung, Dreh, Materialauswahl und Schnitt - ohne an der Technik zu verzweifeln - das erfahrt Ihr von unserem erfahrenen (Aktions)Filmer.

 

 


Ansprechpartner: Jannik (Filmer)
Von der Aktion zur Strategie & zurück: Wie plant mensch Weltveränderung?

** Eine Teilnahme an allen drei Vormittagen ist erwünscht. **

Meist reichen einzelne Aktionen nicht aus, um politische Veränderung zu erreichen. Daher sind Strategien, die klären, wie, wo, wann und von wem welche Aktionen eingesetzt werden, so wichtig.

Der Workshop beginnt mit der Frage, welche Idee von sozialem Wandel wir eigentlich jeweils im Kopf haben und welches (Selbst-)Verständnis uns in unserem Aktivismus leitet.

Davon ausgehend lassen wir uns anregen von theoretischen Modellen und beispielhaften Kampagnen, Soziale Bewegungen und deren Strategien: Von der Unabhängigkeitsbewegung in Indien über die Bürgerrechtsbewegung in den USA, Anti-Atom-, Anti-Gentechnik, globalisierungskritische Bewegungund andere.

Damit gelangen wir an Handwerkszeug für die Entwicklung und Planung strategischen Handelns für unsere jeweiligen eigenen Themen und Bereiche, in den wir aktiv sind.

Schnupperklettern & Freies Klettern

ACHTUNG: Zeitlich nicht festgelegt. Achtet auf die Ansagen der Trainer_innen und meldet Euch bei Interesse.

Bäume besetzen, Strukturen erklimmen, Nazis den Weg versperren, Banner von Fassaden hängen: Spektakuläre Aktionen sind möglich, wenn mensch weiß, wie es geht. Wer in luftiger Höhe agieren will, kann hier schon mal ausprobieren, ob er oder sie das Zeug bzw. die Schwindelfreiheit dafür hat. Rauf auf den Baum, rüber zum Nächsten und dann… Abseilen! Wenn Euch das Spaß macht, seid Ihr reif für einTraining, wie es die freie Kletterszene mehrmals im Jahr anbietet.

AktionskletterInnen mit abgeschlossener Ausbildung können gerne frei herumklettern, üben und sich austauschen, sofern sie die Schnuppernden nicht stören.

Renitente Rhythmen - Sambatrommeln

Ob um „Latsch-Demos“ aufzupeppen, kreative Aktionen zu unterstützen oder direkte Aktionen und Blockaden zu gestalten, ob um Spaß am Widerstand zu haben oder ob bewusst Rigidem und Repressivem mit Hüftschwung und Power etwas entgegenzusetzen: Samba-Trommeln ist vielseitig einsetzbar!

In dem Kurs lernt ihr die Grundzüge kennen und werdet am Ende selbstständig zwei bis drei Rhythmen spielen können. Ziel ist die Teilnahme am Aktionstag am Samstag.

Der Kurs ist Ein guter Einstieg, um sich auf z. B. auf Protestcamps zu spontanen Samba-Gruppen zusammen zu finden oder sogar vor Ort eine eigene Gruppe zu gründen und weiterzulernen.


Frage gestellt von:
Argumentation vs. Stammtischparolen

Der völkische Mob und seine Nazi-Unterstützer erobern viele Stammtische. Dagegen tun wir etwas. Wir trainieren unsere Nerven und Argumente gegen die Vollpfosten am reaktionären Ende der Republik - und dann aber... - Stopp: Damit gehen wir auf deren Niveau. Besser: Argumentationstraining gegen Stammtischparolen Ein Argumentationstraining ist eine Art Werkstatt, ein Labor, eine offene Lernsituation. Wir lernen durch das gemeinsame Üben und die spielerische Auseinandersetzung mit der Realität. Hier bekommt mensch auch – aber keineswegs nur – Wissen geliefert... Wir überprüfen politische Erklärungen, Argumente, Schlagwörter und Parolen auf ihre emotionale Basis, Wirkung und sachliche Angemessenheit und erproben eventuelle Gegenstrategien. - Und Spaß macht's auch noch. - Ach ja: Auch wir haben Stammtischparolen. :-(


Ansprechpartner: Rolf Läpple (Attac Schwäbisch-Hall, Läpple-Kommunikation) (http://laepple-kommunikation.de/)
Politisches Straßentheater

** Die Teilnahme an allen drei Vormittagen ist erwünscht. **

Wir benutzen Theater als Methode, komplexe Themen kreativ und reduziert an die Öffentlichkeit zu bringen.

Denn: Politisches Straßentheater ist Politk und Theater. Aufmerksamkeit ist garantiert. In diesem Workshop wird auf eine Beteiligung am Samstag bei der Aktion hingearbeitet.

Nach einigen spassigen Warm-Up Übungen machen wir ein Rollen-Training: u.a. Rollentausch und Doppeln. Gemeinsam wählen wir dann einen politischen Konflikt bzw. ein aktuelles Thema aus - und eine passende Form des Theaters bzw. der Performance (z.B. Unsichtbares Theater, Bewegungstheater, Dialog...)

Aktuell wären z.B. die Themen Klima/Kohle oder auch Finanzmärkte/Steuern/10JahreKrise.


Freitag 14:30-16:00 Uhr

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Schaf im Wolfspelz: Kommunikationsguerilla

Referent: Jörg Bergstedt (Projektwerkstatt Saasen)

Diese Welt ist durchzogen von Codes, Labeln, Moden und Autorität. Ob Lieschen Müller etwas sagt oder "der Vorsitzender der SPD X-Stadt", der "Präsident von und zu" oder der "Direktor der blablabla", ist ein Unterschied.

Da hilft Subversion - die japanische Kampfkunst bei politischer Aktion. Wir nutzen die Potenz des Gegners für unsere Ideen: Verdeckt als Straßentheater agieren, in einer Veranstaltung jubeln statt protestieren, per offiziellem Schreiben die Positionen zu Law and Order, Wirtschaftsorientierung oder Aufrüstung erschüttern, den Nulltarif einführen oder Plakate unauffällig verändern, dass die Aussage verdreht wird. Über all diese unendlichen Tricks, technische Möglichkeiten und rechtliche Fragen soll der Workshops informieren.


Ansprechpartner: Jörg Bergstedt (Projektverwerkstatt Saasen)
Fremde Veranstaltungen "bereichern"

Referent/in: NN

Jahreshauptversammlungen von Banken oder Konzernen, Pressekonferenzen, Partei- oder Kirchentage: Es gibt viele Events, wo mensch denkt: Da sollte man mal ein bisschen, na ja... intervenieren. Und es gibt ebenso viele Veranstaltungen, bei denen das auch schon gelungen ist - egal ob mit Konfetti, nackter Haut, Bannern oder alternativen Ansprachen.

Mit welchen Mitteln mensch solche Veranstaltungen bereichern kann (einfach nur Rumbrüllen hilft ja nix) und worauf Aktivist_innen achten sollten, damit es überhaupt klappen kann - darum geht es in diesem Workshop.

Aktionsfotografie: Bilder für Bewegung

Referentin: Lisabeth Hoff (Fotografin)

** Komplette Teilnahme an beiden Blöcken ist seeehr sinnvoll. **

Ein im schlimmsten Fall unscharfes Handyfoto von den Aktiven am Infostand - aufgereiht und lächelnd und mit viel zu viel "Gegend" drumherum. Solche "Aktionsfotos" sieht man noch viel zu häufig und die anderen sind auch oft nicht viel besser. Für eine ordentliche Außendarstellung, das Motivieren zum Mitmachen oder Likes und Shares im Web 2.0 bringt das nix.

In diesem Nachmittagskurs in zwei Blöcken erfahrt Ihr die Grundlagen der Aktionsfotografie.

  • Im ersten Teil geht es um die Theorie des guten Aktionsbildes und Eure Möglichkeiten als Fotograf_in.
  • In zweiten Teil macht Ihr Fotos - z.B. in anderen Workshops (vorher fragen :-) ). Danach geht es an die Bildauswahl, denn letztlich landen besser nur eine Handvoll Bilder auf Websites, Social Media oder gar im Print.

Freitag 16:30-18:00 Uhr

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Mehr Jugend und Aktion in Attac

Referentin: Sabine Laussauer

Über die "Zukunft von Attac" wird seit Jahren - seit der gleichnamigen Studie - viel geredet im globalisierungskritischen Netzwerk. Seitdem ist viel im Rollen. Klar ist: Es braucht frischen Wind in der globalisierungskritischen Bewegung und mehr Aktion. Die Initiativen dafür gibt es - jetzt muss es in den Gruppen und Regionen ankommen.

Sabine Lassauer, KoKreis-Mitglied und G20-Aktivistin, will mit Euch überlegen, wie man wieder neue Dynamik in die Bewegung bekommt, die zu Beginn der 2000er mal neu war und sich nun wieder neu erfinden muss.

Basteln für Bewegung: Puppen, Requisiten, Demotech-Türme

ACHTUNG: Dieser Workshop findet in der ein oder anderen Besetzung theoretisch zu jeder Zeit statt. Er dient zum Rein- und Rausschnuppern, sich festhämmern oder ein eigenes Projekt mit Hilfe umsetzen. Aber nicht alle Referent_innen sind zu jeder Zeit da.

  • Requisiten: Ob großer Käfig oder Pappmaché-Kopf - mit Dachlatten, Hasendraht, Zuggurten und viel Kreativität ist fast alle möglich. Zu einem vertretbaren Preis.
  • (Groß)Puppen: Die Großpuppe war lange Zeit der Goldstandard unter den Aktionsmaterialien. Aufgeschultert kann sie sowohl bei Demos als auch bei Aktionen dabei sein und ist immer ein Blickfang. Gibt's natürlich auch kleiner...
  • Zum Banner aufhängen und durch die Gegend tragen - als Stellwand oder Aktionsmaterial. Demotechtürme sind vielseitig, günstig, leicht und zusammengelegt gut zu transportieren. Jede/r sollte einen haben.
Zehn Jahre danach: Aktionen zum Krisenjubiläum

Vor zehn Jahren ging die Investmentbank "Lehman Brothers" in Konkurs - das Ergebnis jahrzehntelanger Deregulierung der globalen Finanzmärkte. Ergebnis waren eine Weltwirtschaftskrise gigantischen Ausmaßen, inklusive "Bankenrettung" und weltweitem Sozial- und Demokratieabbau. Die Bewegung reagiert mit "Occupy Wallstreet" und dem Blockupy-Bündnis. 

Zehn Jahre danach, am 15. September, soll es in Frankfurt Aktionen zum Jahrestag geben.

Aktionsfotografie: Bilder für Bewegung

Referentin: Lisabeth Hoff (Fotografin)

** Komplette Teilnahme an beiden Blöcken ist seeehr sinnvoll. **

Ein im schlimmsten Fall unscharfes Handyfoto von den Aktiven am Infostand - aufgereiht und lächelnd und mit viel zu viel "Gegend" drumherum. Solche "Aktionsfotos" sieht man noch viel zu häufig und die anderen sind auch oft nicht viel besser. Für eine ordentliche Außendarstellung, das Motivieren zum Mitmachen oder Likes und Shares im Web 2.0 bringt das nix.

In diesem Nachmittagskurs in zwei Blöcken erfahrt Ihr die Grundlagen der Aktionsfotografie.

  • Im ersten Teil geht es um die Theorie des guten Aktionsbildes und Eure Möglichkeiten als Fotograf_in.
  • In zweiten Teil macht Ihr Fotos - z.B. in anderen Workshops (vorher fragen :-) ). Danach geht es an die Bildauswahl, denn letztlich landen besser nur eine Handvoll Bilder auf Websites, Social Media oder gar im Print.
Verkehrswende und Nulltarif - Freie Fahrt in Aktion

Referent_in: Jörg Bergstedt (Projektwerkstatt)

Der fahrscheinlose öffentlicher Verkehr ist zentraler Bausteil einer sozial gerechten und ökologisch Verkehrswende, an deren Ende autofreie Städte und lebendige Straßenräume stehen.

Mit Kurzfilm, Vortrag und Diskussion werden Städte vorgestellt, in denen der Nulltarif schon funktioniert. Die "Verkehrsutopie 2018 bis 2025" für Gießen zeigt, wie eine Verkehrswende aussehen kann - und muss.

Hauptteil des Workshops aber werden Aktionsideen sein, die den nötigen politischen Druck erzeugen, vom Aktionsschwarzfahren über Kommunikationsguerilla bis zu großen Aktionen z.B. um ausgewählte Städte autofrei zu blockieren.

Startet die Verkehrwende jetzt!


Ansprechpartner: Jörg Bergstedt (Projektverwerkstatt Saasen)

Samstag 09:00-12:00 Uhr

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Basteln für Bewegung: Puppen, Requisiten, Demotech-Türme

ACHTUNG: Dieser Workshop findet in der ein oder anderen Besetzung theoretisch zu jeder Zeit statt. Er dient zum Rein- und Rausschnuppern, sich festhämmern oder ein eigenes Projekt mit Hilfe umsetzen. Aber nicht alle Referent_innen sind zu jeder Zeit da.

  • Requisiten: Ob großer Käfig oder Pappmaché-Kopf - mit Dachlatten, Hasendraht, Zuggurten und viel Kreativität ist fast alle möglich. Zu einem vertretbaren Preis.
  • (Groß)Puppen: Die Großpuppe war lange Zeit der Goldstandard unter den Aktionsmaterialien. Aufgeschultert kann sie sowohl bei Demos als auch bei Aktionen dabei sein und ist immer ein Blickfang. Gibt's natürlich auch kleiner...
  • Zum Banner aufhängen und durch die Gegend tragen - als Stellwand oder Aktionsmaterial. Demotechtürme sind vielseitig, günstig, leicht und zusammengelegt gut zu transportieren. Jede/r sollte einen haben.
Aktionsfilmen & Mobiclips: Bewegte Bilder

Referent: Jannik (Filmer)

Bitte bringt Euren (halbwegs flotten) Laptop mit! Bei Apple taugt iMovie als Programm, für Windows gibt's Software vom Referenten.

Videos sind die neuen (bewegten) Bilder - sie sagen mehr als 1000 Worte bzw. Zeichen auf Papier. Mit einem schönen Filmchen lässt es sich besser mobilisieren oder die Aktion im Nachhinein noch gut verbreiten, egal ob viral oder ganz traditionell per Beamer und Leinwand bei der nächsten Saalveranstaltung.

Mobiclips und Aktionsvideos gehören tatsächlich zunehmend zum Standard der Bewegung, 90 Sekunden für Youtube und Facebook sollten grade für größere und aufwendige Aktionen drin sein, zumindest ab und zu.

Wie ihr das hinbekommt, mit Skriptplanung, Dreh, Materialauswahl und Schnitt - ohne an der Technik zu verzweifeln - das erfahrt Ihr von unserem erfahrenen (Aktions)Filmer.

 

 


Ansprechpartner: Jannik (Filmer)
Von der Aktion zur Strategie & zurück: Wie plant mensch Weltveränderung?

** Eine Teilnahme an allen drei Vormittagen ist erwünscht. **

Meist reichen einzelne Aktionen nicht aus, um politische Veränderung zu erreichen. Daher sind Strategien, die klären, wie, wo, wann und von wem welche Aktionen eingesetzt werden, so wichtig.

Der Workshop beginnt mit der Frage, welche Idee von sozialem Wandel wir eigentlich jeweils im Kopf haben und welches (Selbst-)Verständnis uns in unserem Aktivismus leitet.

Davon ausgehend lassen wir uns anregen von theoretischen Modellen und beispielhaften Kampagnen, Soziale Bewegungen und deren Strategien: Von der Unabhängigkeitsbewegung in Indien über die Bürgerrechtsbewegung in den USA, Anti-Atom-, Anti-Gentechnik, globalisierungskritische Bewegungund andere.

Damit gelangen wir an Handwerkszeug für die Entwicklung und Planung strategischen Handelns für unsere jeweiligen eigenen Themen und Bereiche, in den wir aktiv sind.

Schnupperklettern & Freies Klettern

ACHTUNG: Zeitlich nicht festgelegt. Achtet auf die Ansagen der Trainer_innen und meldet Euch bei Interesse.

Bäume besetzen, Strukturen erklimmen, Nazis den Weg versperren, Banner von Fassaden hängen: Spektakuläre Aktionen sind möglich, wenn mensch weiß, wie es geht. Wer in luftiger Höhe agieren will, kann hier schon mal ausprobieren, ob er oder sie das Zeug bzw. die Schwindelfreiheit dafür hat. Rauf auf den Baum, rüber zum Nächsten und dann… Abseilen! Wenn Euch das Spaß macht, seid Ihr reif für einTraining, wie es die freie Kletterszene mehrmals im Jahr anbietet.

AktionskletterInnen mit abgeschlossener Ausbildung können gerne frei herumklettern, üben und sich austauschen, sofern sie die Schnuppernden nicht stören.

Renitente Rhythmen - Sambatrommeln

Ob um „Latsch-Demos“ aufzupeppen, kreative Aktionen zu unterstützen oder direkte Aktionen und Blockaden zu gestalten, ob um Spaß am Widerstand zu haben oder ob bewusst Rigidem und Repressivem mit Hüftschwung und Power etwas entgegenzusetzen: Samba-Trommeln ist vielseitig einsetzbar!

In dem Kurs lernt ihr die Grundzüge kennen und werdet am Ende selbstständig zwei bis drei Rhythmen spielen können. Ziel ist die Teilnahme am Aktionstag am Samstag.

Der Kurs ist Ein guter Einstieg, um sich auf z. B. auf Protestcamps zu spontanen Samba-Gruppen zusammen zu finden oder sogar vor Ort eine eigene Gruppe zu gründen und weiterzulernen.


Frage gestellt von:
Argumentation vs. Stammtischparolen

Der völkische Mob und seine Nazi-Unterstützer erobern viele Stammtische. Dagegen tun wir etwas. Wir trainieren unsere Nerven und Argumente gegen die Vollpfosten am reaktionären Ende der Republik - und dann aber... - Stopp: Damit gehen wir auf deren Niveau. Besser: Argumentationstraining gegen Stammtischparolen Ein Argumentationstraining ist eine Art Werkstatt, ein Labor, eine offene Lernsituation. Wir lernen durch das gemeinsame Üben und die spielerische Auseinandersetzung mit der Realität. Hier bekommt mensch auch – aber keineswegs nur – Wissen geliefert... Wir überprüfen politische Erklärungen, Argumente, Schlagwörter und Parolen auf ihre emotionale Basis, Wirkung und sachliche Angemessenheit und erproben eventuelle Gegenstrategien. - Und Spaß macht's auch noch. - Ach ja: Auch wir haben Stammtischparolen. :-(


Ansprechpartner: Rolf Läpple (Attac Schwäbisch-Hall, Läpple-Kommunikation) (http://laepple-kommunikation.de/)
Politisches Straßentheater

** Die Teilnahme an allen drei Vormittagen ist erwünscht. **

Wir benutzen Theater als Methode, komplexe Themen kreativ und reduziert an die Öffentlichkeit zu bringen.

Denn: Politisches Straßentheater ist Politk und Theater. Aufmerksamkeit ist garantiert. In diesem Workshop wird auf eine Beteiligung am Samstag bei der Aktion hingearbeitet.

Nach einigen spassigen Warm-Up Übungen machen wir ein Rollen-Training: u.a. Rollentausch und Doppeln. Gemeinsam wählen wir dann einen politischen Konflikt bzw. ein aktuelles Thema aus - und eine passende Form des Theaters bzw. der Performance (z.B. Unsichtbares Theater, Bewegungstheater, Dialog...)

Aktuell wären z.B. die Themen Klima/Kohle oder auch Finanzmärkte/Steuern/10JahreKrise.


Samstag 09:30-13:00 Uhr

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